Launix: Unsere Serviceziele

Fast jede Firma setzt sich Ziele über Qualität und Beschaffenheit ihrer Produkte. Bei Dienstleistungsunternehmen wie unserem ist das etwas schwieriger, da es keine eindeutig messbaren Kennzahlen gibt bei der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation. Und trotzdem haben wir uns Ziele gesetzt, sowie Richtlinien für unsere Service-Politik aufgestellt.

Richtlinie 1: Dass das Produkt einen Mehrwert für den Kunden hat, ist selbstverständlich

Man sagt, gute Verkäufer können Eskimos (bzw. Inuit) Kühlschränke verkaufen. Für einen einmaligen Verkauf macht das für den Verkäufer vielleicht Sinn. Für langfristige Kundenbindung ist das aber kontraproduktiv.

Bevor wir einen Auftrag annehmen, stimmen wir mit Ihnen in einer Beratung ab, ob sich Ihre Investition in Software überhaupt lohnt bzw. welche Auswirkungen der Softwareeinsatz bei Ihnen hätte. Daraus können Sie sehr gut kalkulieren, mit welchem Budget Sie in das Projekt gehen wollen.

Richtlinie 2: Unser Produkt ist immer ein Highlight für unseren Kunden

Mit der Digitalisierung und Vernetzung der LED-Wände in der Oberlausitz ersparen wir den Betreibern hunderte Autostunden. Bei der Firma Wächtler ersparen wir tausende Abschriften von Excel-Tabellen. Dem Haus Gertrud ermöglichen wir das einfache Übermitteln von Informationen an ihre Gäste.

Mit jedem unserer Aufträge und Projekte wollen wir etwas schaffen, dessen Einsatz Sinn macht und das man spannend weitererzählen kann. Mit jedem Klick unserer Kunden in unserer Software erinnern sie sich, wie es früher war und sind froh, jetzt Software von Launix einzusetzen.

Richtlinie 3: Aufgaben, die den Mehrwert der Software wiederherstellen, erhalten oder verbessern, werden priorisiert

Stellen Sie sich vor, nach einem Update funktioniert die Software nicht mehr. Der Hersteller kümmert sich nicht darum, da er noch „wichtigere“ Aufgaben hat. So eine Situation ist ärgerlich.

Eine andere ärgerliche Situation ist, wenn es ein nerviges Feature in der Software gibt. Würde das Feature optimiert werden, könnten Sie 20% schneller arbeiten. Doch das Budget ist alle.

Wir stellen in solchen Situationen klar Ihren Mehrwert in den Vordergrund und sorgen auch unter schwierigen Umständen dafür, dass unsere Software den Mehrwert erhält, den Sie von der Software benötigen. Denn dass Sie mit unserer Software Gewinn machen, sichert unsere Projekt-Budgets.

Vorgestellt: Der Raspberry Pi

Wie ein Mini-Rechner zum Taschengeldpreis neue Möglichkeiten eröffnet.
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Was ist der Raspberry Pi?

Der Raspberry Pi entstand 2012 als Ergebnis einer Crowdfunding-Kampagne. Eine gemeinnützige Organisation setzte sich zum Ziel, einen Mini-Computer zu schaffen, der extrem günstig ist und zu Lernzwecken eingesetzt werden können soll.

Inzwischen gibt es die dritte Variante des Raspberry Pi. Aus einem 1-Kern-Rechner wurde ein Quadcore, aus 600 MHz wurden 1,2 GHz und das alles bei gleichbleibendem niedrigen Preis. Längst wird er nicht mehr nur zum Lernen benutzt: Roboter werden durch die kleinen Leiterplatten gelenkt, Lichtschalter und Garagentore automatisiert und Werbe-Anzeigen ferngesteuert.

An Anschlüssen hat der Raspberry Pi 2 bzw. 4 USB-Buchsen, eine Netzwerk-Dose, HDMI für die Anbindung an einen Bildschirm, Ton, sowie zahlreiche lötbare Kontakte.

Bis Oktober 2015 wurden mehr als 7 Millionen Pis verkauft. Um den Raspberry Pi herum entstand ein regelrechter Zubehör-Markt, der alles bietet: schick aussehende Gehäuse für den Einplatinenrechner, Erweiterungen für Touchscreens, Motor- und Robersteuerung und vieles mehr.

Wie verändert der Raspberry Pi die Welt?

Durch die extrem günstige Hardware ist es auf einmal möglich, in vielen Nischen Computer einzusetzen. Während PCs teuer und unzuverlässig in z.B. Anzeige-Wänden laufen, hält der kleine Linux-Rechner monatelang ohne Störungen durch.

Der Raspberry Pi hilft, die Welt noch stärker zu vernetzen und eine ans Internet angeschlossene Einheit in jeden noch so engen Winkel zu bringen. Viele Heim-Automatisierungs-Projekte zeigen, dass der Raspberry Pi der Digitalisierung einen regelrechten Boom gibt.

Wo kommt der Raspberry Pi genau bei uns in den Einsatz?

Wir bei Launix verwenden den Raspberry Pi insbesondere, um Kundeninformationen, wie z.B. Werbung, aber auch Ankündigungen, kostengünstig auf Bildschirme zu bringen. Davon profitieren Hotels genau so wie Outdoor-LED-Tafeln und Autohäuser. Wollen Sie Ihren Laden mit einem Bildschirm ausstatten oder auf Messen gut punkten? Dann kontaktieren Sie uns!

Die totale Digitalisierung

Inzwischen haben sich zwei Lager zum Thema Digitalisierung herauskristallisiert.

Lager 1: alles muss digitalisiert werden

Die Anhänger dieses Lagers lieben eine übersichtliche, einheitliche, digitalisierte Welt. Jeder noch so kleine Handgriff soll auch in der Software abgebildet sein. Behördengänge, egal wie selten sie sind, sollen online erledigt werden können.

Die Vorteile dieser Weltansicht: Neue Chancen und Möglichkeiten tun sich auf mit der Digitalisierung. Durch die manchmal unnötig aussehenden Big Data-Sammlungen entstehen später neue Optimierungs-Chancen.

Die Nachteile sind aber auch gravierend: Dadurch, dass alle Prozesse digitalisiert wurden, sind sie damit auch erstarrt und nicht mehr so flexibel. Ein schnelles Reagieren auf Havarien funktioniert nur, wenn die Software diese Ausnahmefälle auch vorgesehen hat.

Lager 2: dort digitalisieren, wo es profitabel ist

Anhänger der Pragmaten kritisieren unnötige IT-Prozesse, die Zeit fressen, wenn es doch schnellere, händische Lösungen gibt. Sie lieben heterogene Landschaften, in denen man die Vorteile beider Welten kombiniert.

Die Vorteile: Die Pragmaten sind sehr kosteneffizient. Sie investieren nicht in Software-Features, die aus rein ideologischen Zwecken angebracht werden sollen. Ebenfalls sind die Pragmaten flexibler, wenn es um Abweichungen vom Datenschema geht. Für sie ist eine Nicht-IT-Lösung kein Provisorium, sondern ein Mittel, an bestimmten Stellen Kosten zu sparen oder Abläufe zu optimieren.

Nachteilig wirkt sich aus, dass einige Daten auf handschriftlichen Zetteln oder Köpfen, andere in den Datenbanken verteilt sind. Auch verbaut man sich mit fehlender Digitalisierung Chancen zu weiterer Datenauswertung, die manchmal sehr hilfreich sein kann, zum Beispiel im Controlling.

Zusammenfassung

Wieviel Digitalisierung man bevorzugt, ist eine persönliche Sache. Arbeiten allerdings mehrere Menschen zusammen, überwiegen die Vorteile einer zentralen Datenbank, an der alle mitwirken können.

Wir empfehlen dahier eine Strategie, mit nicht-digitalen, flexiblen Prozessen zu beginnen und diese ab einer gewissen Reife zu digitalisieren, um von dem Nutzen profitieren zu können.

Kann man mit Big Data Geld verdienen?

Mit Big Data verhält es sich wie mit Teenager-Sex: Jeder redet darüber, aber keiner hat Erfahrung damit.

Wo beginnt Big Data?

Früher sprach man bei mehreren Megabyte Daten schon von Big Data. Heute gibt es Forscher, die bei Terabytes an Daten sagen, dass es sich dabei noch lange nicht um Big Data dreht.

Wann Big Data anfängt, legt jeder für sich selbst fest. Jedoch gibt es ein Haupt-Merkmal, das Big Data von „normalen“ großen Datenmengen unterscheidet: Es werden überwiegend Analysen auf den Daten gefahren. Während bei „normalen“ Datenmengen die Datensätze noch als Individuum eine Bedeutung haben (da z.B. ein Kundenberater 15 Minuten im Beratungsgespräch saß, bis dieser Datensatz entstand), zählt bei Big Data die Masse und eine Vogel-Perspektive auf die Daten.

Big Data wird nicht erzeugt, Big Data fällt an

Datenmengen gezielt herzustellen ist teuer. Allein ein qualifizierter Adressdatensatz über eine Firma inklusive korrekter Einteilung in Branchen ist mehrere Euro wert. Die meisten Big Data-Datenmengen sind Nebenprodukte von normalem Geschäftsbetrieb. Gesammelt wird überall: Von Website-Formularen, in Individualsoftware, in Dokumenten

Big Data ist der Nachtisch, nicht das Hauptgericht

Die meisten Umsätze machen Firmen traditionell mit ihrem operativen Geschäft. Läuft dieses rund, wird es Stück für Stück optimiert. Ab einem gewissen Punkt, wenn fast alle Optimierungspotenziale ausgeschöpft sind, muss zu immer drastischeren Methoden gegriffen werden, um die letzten Prozente Optimierungspotenzial herauszuholen. Big Data ordnet sich auf dieser letzten Strecke ein. Denn eine neu gegründete, noch unoptimierte Firma kann mit wenigen Daten schon viel optimieren. Erst in fortgeschrittenem Stadium sind die notwendigen Daten vorhanden und lukrativere Optimierungen ausgereizt.

Fazit

Geld verdienen kann man mit Big Data selbst nicht. Wenn man allerdings schon viel Geld verdient, kann man mithilfe von Big Data die Einnahmen etwas optimieren.

Für alle anderen gilt: Bevor man mit Big Data anfängt, sollte man alle Möglichkeiten im Small Data-Bereich ausreizen.

Erste SaaS-Lösung von Launix

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Launix hat die erste SaaS-Software auf dem Markt. Sie bedient zwar nur eine Niesche, bringt aber sowohl uns als auch unseren Kunden einen Mehrwert.

LED-Werbetafeln holen ihre Anzeigen aus dem Internet

LED-Werbetafeln der Firma LED Screen PR
Die in der Oberlausitz bekannten LED-Werbetafeln sind knapp kalkuliert. Dabei zählt jede Fahrt zu einer der Stationen. Aus diesem Grund wurde Launix eines Tages damit beauftragt, eine bequeme Datenbank-gesteuerte Anzeigen-Fernsteuerung zu entwickeln. Was technisch dahinter steht, lesen Sie in unserem Artikel über maschinenverarbeitbare Daten.

Problem: Auffindbarkeit im Internet

Mit der weiteren Verbreitung der LED-Screen-Anzeigen auch in anderen Kommunen wuchs ein Problem: Es gab mehrere voneinander getrennte Anzeigen-Netzwerke und nicht mehr nur die eine Instanz. Jedes dieser Netzwerke müsste sich einen eigenen Server aufbauen, einrichten, installieren, monatlich Servermiete zahlen, warten, Speicherplatz ausbauen etc.. Doch Launix hat bereits einen Server in ihrer Infrastruktur gehostet, der für die Entwicklungszeit genutzt wurde. Könnte man diesen nicht ausbauen, damit dieser als Server für alle Werbe-Netzwerke nutzbar ist?

Erweiterung der Software hin zu Mandantenfähigkeit

Ein Problem war, dass jeder Nutzer der Software Zugriff auf alle Standorte hatte. Das musste geändert werden, um die einzelnen Netzwerke voneinander zu trennen. In der Informatik spricht man von Mandantenfähigkeit, also der Fähigkeit, mehreren Kunden voneinander getrennte Daten in derselben Datenbank anzubieten.

Nutzen für beide Seiten

Also wurde die Software mandantenfähig gemacht. Für die Werbe-Netzwerke hieß das: Statt Einrichtung und Serverkosten nur noch eine SaaS-Gebühr, die unter den Serverkosten liegt. Für Launix heißt das: Kunden die Nutzung von Software bequemer machen und dabei Geld verdienen.