Programmieren für Berufstätige: Warum überhaupt?

Sie haben einen Nicht-IT-Beruf – warum sollten Sie dann also programmieren können?

https://youtu.be/er8OoQ6cztk

IT als Aufgabenlöser

Können Sie programmieren, lösen sich Probleme ganz anders. Beispielsweise ist das Umbenennen von 1.000 Dateien in einer Sekunde erledigt, wenn man vorher 10 Minuten programmiert hat.

Vom Prinzip her lassen sich alle Probleme effizient mit IT lösen, die die folgenden Eigenschaften haben:

  • Alle Eingangsdaten sind in irgendeiner Form digital vorhanden (als Dokumente, Sensor-Daten oder als Websites im Internet verstreut)
  • Die Verarbeitungsschritte sind eindeutig beschreibbar (z.B. durch Handlungsvorschriften oder mathematische Formeln)

Warum bessern Sie also nicht Ihren Fähigkeitenpool um eine Fertigkeit, die Ihnen erlaubt, alles zu automatisieren? Sie werden sowohl in Ihrer momentanen Arbeitsstelle effizienter arbeiten können, als auch schneller neue Anstellungen finden. Welche Programmiersprache Sie dabei lernen ist fast egal – die Konzepte zu verstehen ist wichtig. Dann lernt sich jede Programmiersprache innerhalb von 2 Tagen.

Outsourcing vs Eigenkompetenz

Die Menschheit hat sich spezialisiert. Immer speziellere Berufe teilen die Aufgaben der Menschheit auf immer mehr Schultern auf. Doch warum gibt es dann keinen Beruf des Browser-Bedieners oder Word-Schreibers? Weil diese Fähigkeit jeder selbst beherrschen muss! Ein Outsourcing würde einen extremen Kommunikationsaufwand einführen, der den Nutzen übersteigt.

Und genau dieser Kommunikationsaufwand macht 95% aller IT-Projekte unprofitabel. Eine Softwarefirma kann Stundensätze jenseits der € 150 fordern – ein Unding für kleine Dokument-Aufbereitungs-Optimierungen. IT-Projekte kommen nur zustande, wenn sich exorbitante Einsparungen realisieren lassen.

Doch was treibt diese Stundensätze so hoch? Es ist die Projekt-Vorbereitungsphase, die auf die Stundensätze umgelegt werden muss. Sie als Meister Ihres Faches müssen einem unbedarften Programmierer Ihre Fach-Probleme und Sachverhalte von Grund auf kommunizieren. Das strapaziert Ihre Zeit und die Zeit der Softwarefirma. Hinzu kommen Missverständnisse über Ihre Fachwelt, was dazu führt, dass einige Teile der Software noch einmal umprogrammiert werden müssen.

Abgesehen von Standard-Aufgaben wie dem Einrichten eines Online-Shops ohne Konfigurations-Möglichkeiten für Kunden: Das Fachwissen können nur Sie einbringen. Deshalb: Lernen Sie programmieren. Sie werden es brauchen können.

Sind Geschäftsführer und Vorstände noch die Chefs im Betrieb?

Neulich stand ich bei Plastic Design in Bad Salzufflen und wollte mit einem der Geschäftsführer über ein Modell zum Leistungslohn reden, das die Mitarbeiter über selbst gewählte Prämien dazu motivieren sollte, auch die schwereren, aber für das Unternehmen wichtigen Aufträge abzuarbeiten. Da das System allerdings auf Software basierte, wurde ich an die IT-Abteilung verwiesen.

IT-Abteilung legt Löhne der Angestellten fest und optimiert Produktionsprozesse?

So ist es nicht. Aber was sagt uns die unpassende Zuteilung der Vorzimmerdame über die Digitalisierungs-Situation in Unternehmen? Wahrscheinlich, dass alle Prozesse, die mit IT zu tun haben, in die IT-Abteilung gehören. Problem ist aber, dass inzwischen alle Prozesse mit IT zu tun haben.

Chefs agieren reaktiv, nicht proaktiv

Unternehmer gehen zielgerichtet voran, um aktiv Prozesse zu gestalten. Was aber die Digitalisierung anbetrifft, reagieren viele nur träge. Vorhandene Systeme werden eingekauft, wenn sie ausgereift sind und das Unternehmen wieder auf den Stand der Zeit von vor 10 Jahren bringt.

Unternehmer geben immer mehr Kontrolle an IT-Firmen ab, die ihnen eine Standardlösung aufdrücken. Die IT-Abteilung gestaltet und der Geschäftsführer nickt ab. Daher kommt auch das Sprichwort

wir brauchen SAP

Das Ergebnis kann man überall sehen: Innovationen unterbleiben, weil das IT-System nicht kompatibel ist. Innovative Firmen bleiben IT-frei und der Rest plagt sich mit immer kleineren Margen, da alle Materialien, Maschinen und Gehälter durch die Software so planbar werden.

USP auch in den Produktionsabläufen

Warum können Firmen wie Amazon so stark wachsen? Die Antwort ist vielschichtig, aber ein Aspekt ist, dass sie vollkommen unkonventionell denken und agieren können. Sie entwickeln eigene Förderbänder, Roboter und dazugehörige Software. Sie nutzen nicht nur Skaleneffekte, sondern auch Mikrooptimierungen an allen Abläufen. Amazon ist keine SAP-Filiale, sondern ein souverän organisiertes Unternehmen.

Launix begleitet Firmen bei ihrer Digitalisierung

Mit souverän gestalteter Software direkt vom Programmierer bieten wir Firmen die Möglichkeit, ihr IT-Schicksal selbst zu gestalten. Mit offenem Quellcode sichern sich unsere Kunden größere Hersteller-Unabhängigkeit, als dies bei proprietären Software-Herstellern möglich wäre. Gestalten Sie Ihre Digitalisierungs-Strategie und fragen Sie uns anschließend, ob wir diese für Sie umsetzen können.

Warum sich Unternehmensberater auch in der IT umsehen sollten

Für viele Unternehmensberater ist eingesetzte Software ein Brief mir sieben Siegeln und ein NoGo, das niemals angefasst werden darf. Doch die Mitarbeiter, gerade in der Verwaltung, sind die meiste Zeit mit dem PC beschäftigt – also lauert dort jede Menge Optimerungspotenzial.

Digitalisierung als Chance

Digitalisierung ist ein kostenintensiver Prozess. Viele Mitarbeiter haben Berührungsängste mit der IT und behandeln dieses Thema sehr oberflächlich. Doch genau darin liegt auch der Nutzen und die Chance einer erfolgreichen Digitalisierung: Der Vereinfachung von Arbeitsprozessen. Dies kann zum Beispiel Mitarbeiter glücklicher machen und die Produktivität erhöhen.

Digitalisierung als Kontrollfaktor

Arbeitsergebnisse, die digital verfügbar sind, sind leichter zu kontrollieren als Zettel in einer Schublade. Das erhöht die Fähigkeiten zu Teamarbeit. Gemeinsam Dokumente verwalten beherrscht beispielsweise ein Versionskontrollsystem.

Digitalisierung zur Erschließung neuer Märkte

Niemand streitet heute mehr ab, dass online ein riesiger Markt wartet. Doch der Online-Markt tickt etwas anders. Neben dem Einstellen von fertigen Produkten in Online-Shops gibt es auch die Möglichkeit der Einrichtung von Konfiguratoren. Insbesondere beratungsintensive Unternehmen haben in Online Shops wenig zu suchen. Sie müssen den Kunden informieren und ihm Wahlmöglichkeiten anbieten.

Fazit

Unternehmensberater können viel Verbesserungen in den beratenen Unternehmen einführen, wenn sie das Potenzial auch in der IT ausnutzen.

Zufriedenere Mitarbeiter durch Einführung einer Software

Arbeit ist nicht immer Zuckerschlecken – und doch gibt es Tätigkeiten, die nerviger sind als andere. Die meisten davon vor’m PC.

Top 10 nervigste Tätigkeiten

  1. Ändern der Schriftgröße in einem 100-seitigen Dokument
  2. Kalkulation in einer Excel-Tabelle, wenn man zig Felder übersieht
  3. Beantworten einer Standard-Mail, z.B. ein Angebot
  4. Beantworten von Support-E-Mails, wenn die Kunden alle dasselbe Problem haben
  5. Warten, bis der PC mit Updates fertig ist
  6. Suchen von Dokumenten
  7. Eintragen von z.B. Stundenzetteln, obwohl man sonst nie den PC benutzt
  8. Formatieren von Briefen
  9. Freigeben von Dokumenten zur richtigen Zeit
  10. Einsortieren von Dateien in eine Ordnerstruktur

Doch was haben diese Tätigkeiten gemeinsam? Richtig: Es gibt Alternativen zu den oben genannten Vorgehensweisen, die geschickter obendrein einfacher sind als die oben genannten. Das Ziel der Umstrukturierung und Abschaffung nerviger Arbeiten soll immer sein, die Mitarbeiter auf das Nötigste zu beschränken, nämlich ihre kreative Arbeit. Dinge, die einzigartig für den Menschen sind. Mit welchen Techniken das erreicht werden kann, beschreiben die folgenden Abschnitte.

Lösung 1: Dokumenterstellung mit Textsatz

Mit dieser Klappe schlagen Sie die Fliegen 1, 3 und 8. Ein Textsatz-Programm ist eine Software, die PDF-Dokumente aus einem vorgegebenen Inhalt erstellt. Das heißt, Sie geben für ein Angebot noch die Empfängeradresse und eine Liste von Posten an. Das Textsatzprogramm entnimmt den Briefkopf, das Anschreiben und die Berechnung der Mehrwertsteuer der Vorlage. Ihnen bleibt nur noch, die inhaltlich relevanten Teile auszutauschen. Und selbst da müssen Sie nicht alles selbst erledigen: Die Adresse des Empfängers kann man beispielsweise aus der Datenbank direkt verknüpfen.

Lösung 2: Datenbanken einsetzen

Mit dieser Klappe schlagen Sie die Fliegen 4, 6, und 10. Die Datenbank arbeitet im Gegensatz zum unstrukturierten Ablegen von Dateien in Ordnern strukturiert. Das heißt, um die Daten wird ein Schema designt, das diese besser auffindbar macht und miteinander verknüpft. Mit einer Datenbank können Mitarbeiter auch Dinge wissen, die ein anderer Kollege bearbeitet hat.

Lösung 3: Umstieg auf Linux

Um Fliege 5 zu schlagen, ist eine tiefgreifendere Veränderung notwendig: Der Wechsel des Betriebssystems. Linux-basierte Betriebssysteme wie das ubiquitäre Ubuntu oder das freie Fedora. Neben der erhöhten Sicherheit gibt es dem Nutzer auch mehr Kontrolle über seinen PC. So wird man mit Updates nicht genervt, sondern darf frei entscheiden, wann und wie er die Updates will.

Lösung 4: Individuell programmierte Software

Gibt es für einige Probleme keine Standard-Lösung mehr, entwickelt man sich einfach seine eigene. Ob sich das lohnt? Das hängt zum einen von der Größe des Unternehmens ab, zum anderen von der Tätigkeit, die optimiert werden soll. Kleine Unternehmen müssen ihre Kerngeschäfte optimieren – große Unternehmen optimieren einfach alles.

Wie man Fliege 2 schlägt, ist bereits im Artikel über Kalkulation erläutert. Fliege 9 ist ebenfalls einfach per Software realisierbar. Generell kleinere Automatisierungsaufgaben, die viel Arbeit einspart oder Vergessen minimiert, rentieren sich recht schnell.

Lösung 5: Alternative Bedien-Weisen für Computer

Übrig bleibt Fliege 7. Schon mal überlegt, die gute alte Stechuhr wiederzubeleben? Bloß diesmal mit einem Raspberry Pi, einer Webcam und einem QR-Code! Alternativ gäbe es noch die Möglichkeit eines Touchscreens auf dem Flur mit dem Knopf „jetzt bin ich da“ oder das Handy, das jegliche Zeit, die man im Firmen-WLAN angemeldet ist als Arbeitszeit abrechnet (alternativ könnte man auch die GPS-Position auswerten).

Produktion optimieren durch besseren Kontrolle

Haben Sie schon einmal Kletterer bei der Arbeit gesehen? Sie haben alles unter Kontrolle. Doch warum ist das so?

Kontrolle haben bedeutet das richtiges Handeln mit seinen Möglichkeiten

Der Kletterer im Video hatte keinen Jetpack. Er hatte seine Hände und Füße, etwas mehr Muskeln als der Normal-Mensch und seine Augen und seinen Verstand. Genau so müssen Sie mit den Ihnen möglichen Mitteln erreichen, alles unter Kontrolle zu haben. Doch wie hat das der Kletterer gemacht?

Die Augen als wichtigstes Werkzeug

Hätte der Kletterer feste Bewegungen einstudiert, wie er seine Arme und Beine bewegt, wäre er gnadenlos abgestürzt. Ohne Betrachtung der Wand, ihrer Vorsprünge und Nieschen, wäre es dem Kletterer nicht gelungen, den Weg nach oben zu beschreiten.

Das korrekte Einschätzen einer Situation macht es erst möglich, die rictigen Entscheidungen zu treffen.

Augen in der Wirtschaft

Ein Haken bei der Sache ist, dass wir mit unserem Auge leider nur visuelle Dinge, wie Häuser, Bäume oder Zahlen auf dem Papier, sehen können. Folglich müssen wir sämtliche Vorgänge in der Firma, die wir verstehen wollen, in sichtbare Reize umwandeln.

In kleinen Unternehmen, insbesondere im Handwerks-Sektor, sind die Vorgänge noch sehr greifbar. Doch selbst da gibt es schon Dinge, die an unserem Auge vorbeigehen: Wieviel Zeit benötige ich für das Werkstück. Unser Empfinden von Zeit ist relativ. Interessante Tätigkeiten vergehen wie im Flug, während unbequeme Arbeiten uns vorkommen wie eine Ewigkeit. Deshalb ist schon bei dieser einfachen Wahrnehmung die Hinzunahme eines objektiven Messinstruments, einer Uhr, notwendig.

Je höher es in die Führungs- und Management-Etagen geht und je abstrakter die Tätigkeit des Unternehmens, desto schwieriger wird es, die Dinge noch begreifbar darzustellen. Umso wichtiger wird es, noch wahrzunehmen, was eigentlich passiert. Nicht nur das Offensichtliche wie dass ein Kunde abgesprungen ist, sondern auch Tendenzen und Statistiken über Abläufe.

Der Rohstoff des 21. Jahrhundert sind Daten

Um eine abstrakte Situation richtig einschätzen zu können, benötigen Sie zwei Grundvoraussetzungen:

  • Fakten aus der Realität als Daten vorbereitet
  • Methoden, um Daten zu Erkenntnissen weiterzuverarbeiten

Für die Erzeugung der Daten steht Ihnen bereit:

  • Messdaten von Instrumenten
  • Auf der Website gesammelte Daten (Nutzer-Analysen, Eingaben im Online-Konfigurator)
  • Aus Ihren Datenbanken
  • Aus Dokumenten konvertiert
  • CSV-Export der Kontoauszüge
  • Neue Datenbank angelegt

Bei der Weiterverarbeitung wenden Sie sich einfach an uns. Wir sind mit Softwareentwicklung vertraut und finden auch für Ihre Daten eine geeignete Weiterverarbeitung.

Feedback ermöglicht Optimierung

Durch das Auswerten der Daten erhalten Sie einen Überblick, wo noch Luft nach oben ist. Auch hilft die Datenanalyse beim Abschätzen des Wertes einer Analyse.

Verkauf 2.0

Kennen Sie noch die AIDA-Formel? Das Modell, wo man im Totschlag-Modus auf den Kunden zugeht, seine Aufmerksamkeit erweckt, ihn vom Produkt überzeugt und es dann verkauft. Leider funktioniert das heute nicht mehr so einfach und dieser Artikel erklärt, warum.

AIDA stumpft ab

Der Nachteil des AIDA-Modells: Nicht das bessere Produkt, sondern der schnellere bzw. bessere Verkäufer hat gewonnen. Das hat Verbraucher und industrielle Abnehmer misstrauisch gegenüber jeder neuen Geschäftsbeziehung gemacht. Aus reinem Selbstschutz wird Verkäufern, die direkt auf den Abschluss drängen, keine Chance mehr gegeben.

Wegbegleitung generiert Verkäufe

Kunden haben nur wenige Firmen, bei denen sie einkaufen. Der Lieblings-Online-Shop, der Stamm-Baumarkt, der Partner, mit dem man alle Geschäfte abwickelt. Ein Wechsel der Geschäftsbeziehungen findet nur selten statt. Darauf muss sich auch das Marketing konzentrieren.

Nehmen wir den Fertighaus-Markt als Beispiel: Es vergehen mitunter Jahre bis eine Familie den Entscheidungsprozess zum Bau eines Eigenheimes abgeschlossen hat. Wer sie in diesen Jahren am besten beraten und unterstützt hat, bekommt den Bauzuschlag. Druck machen ist hier eher kontraproduktiv.

Der mündige Kunde

Nicht mehr die schnelle Verkaufsaktion bringt den Geschäftserfolg, sondern Ihr Unternehmen als Anlaufstelle für Informationen. Ob über Google-Suche auf Web-Artikel oder informative Youtube-Videos – der Kunde informiert sich, bevor er kauft. Er will wissen, was ihn erwartet und womit er rechnen muss.

Früher war es erfolgsbringender, den Preis nicht zu nennen, bevor man den Kunden nicht mindestens gut bearbeitet hat. Heute ist es vielmals so, dass Webseiten, die zwar jede Menge Text und Bilder beinhalten, aber keine Preise oder Preis-Regionen angeben, oft nicht den Weg in die Lesezeichen finden.

Ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu individuell als dass Sie Preise nennen können? Dann nennen Sie die Preise von Referenzprojekten oder arbeiten Sie an einem Online-Konfigurator.

Die Kombination aus Information und Kundenbindung

Bloß mit der Bereitstellung von Information verdienen Sie noch kein Geld. Erst, wenn Sie durch Ihren Expertenstatus der Favorit des Kunden geworden sind, realisieren Sie den Verkauf. Richten Sie also Kommunikationswege ein, um am Ball zu bleiben.

Das könnte zum Beispiel ein individuelles Mailing sein. Beim Hausbau sähe das beispielsweise so aus:

  • Auf der Website zu Fertighäusern gibt es einen Haus-Kalkulator
  • Der Interessent gibt zuerst nur an, wie groß seine Familie bzw. sein Platzbedarf ist
  • Ihm wird sofort eine nützliche Information angezeigt; z.B. eine grobe Preisvorstellung
  • Zusätzlich wird ihm angeboten, seine E-Mail einzutragen, wenn er speziell für seine Bedürfnisse informiert werden will
  • Schicken Sie dem Interessenten nun regelmäßig personalisierte E-Mails zu. Gibt es Preissenkungen? Kommt ein neues Stecksystem auf den Markt? Teilen Sie es dem Interessenten mit
  • Vergessen Sie nicht, jede Information zu personalisieren. Wissen Sie, dass der Kunde eine Pelletheizung haben will, unterlassen Sie Werbung für Gasheizungen. Wissen Sie, für wieviel m² der Interessent bauen will? Dann will er diese Zahl kein zweites mal eintippen wollen.
  • Bleiben Sie anständig. Müllen Sie den Interessenten nicht unnötig zu, sondern achten Sie darauf, dass jede zugesendete Information ein Mehrwert ist.
  • Bieten Sie immer die Möglichkeit zu kaufen auf der Website an. Richten Sie aber niemals das Marketing auf exakt diesen Knopf. Wenn Kunden kaufen wollen, finden sie ihn schon von selbst.

Softwarefirmen in der Oberlausitz

Sie wollen Software entwickeln lassen, aber keine Partner außerhalb der Oberlausitz suchen? Folgende Firmen stehen Ihnen zur Auswahl:

GreenX bietet sowohl individuelle Softwareentwicklung als auch Standardsoftware im Bereich Pflanzenkataloge und Etikettierung an. Zudem hat GreenX eine Fotodatenbank mit Pflanzen.
Mit Auftragsprogrammierung im Bereich Web-Anwendungen und Raspberry Pi geht Launix insbesondere auf die spezielleren Bedürfnisse ein. Fertige Produkte sind zum Beispiel ein Video-Abspielgerät für Hotels.
Mit der SAP-Kompetenz bedient Cideon Software die industriellen Anwender. Große Referenzkunden sind zum Beispiel die Bahn.
Mit Kompetenzen im Microsoft-Segment kann Dimmel insbesondere größere Firmen bedienen. Das CRM-System „Koraktor“ von Dimmel auf Basis des Windows Servers bietet Anwendern einen stetigen Überblick über Adressen und Firmenstruktur der Interessenten. Außerdem hat Dimmel Lösungen im Bereich Dokumentenmanagement, Projektmanagement und Lohn.

Fehlt eine Firma? Dann kontaktieren Sie uns einfach, damit die Liste vervollständigt wird.

Industrie 4.0 – die Welt der Konfiguratoren

Industrie 4.0 – das ist die Digitalisierung der Industrieproduktion mit dem Ziel, immer kleinere Serien bzw. Einzelstücke für immer speziellere Kundenwünsche bei gleichbleibend niedrigen Kosten herzustellen.

Auf der Produktionsseite: Datenbanken, intelligente Steuerungen

Eine diverse Produktpalette benötigt niedrige Rüstkosten. Während man sich im 20. Jahrhundert damit beschäftigt hat, den Produktionsablauf zu automatisieren und zu optimieren, ist es heute der Wechsel des Produktionsablaufes, der möglichst schnell von statten gehen soll.

Die Voraussetzungen für niedrige Rüstkosten sind:

  • Verfügbarkeit der zu rüstenden Daten in einer Datenbank
  • Anschluss einer digitalen Steuerungsanlage an die Maschine
  • Verbindung der Steuerung mit der Datenbank

Auf der Käuferseite: Automatisierte Online-Verkäufe und Industrie-Bestell-Protokolle

Der zweite Kostenfaktor bei Kleinserien ist der Kundensupport und die Arbeitsvorbereitung. Hier muss man wesentlich vorsichtiger bei der Optimierung sein, da man es nicht mit Maschinen, sondern mit Menschen zu tun hat. Und doch gibt es inzwischen Mittel und Wege, Verkaufsberatung online abzuwickeln. Dabei verwendete Elemente sind:

  • Datei-Upload – Kunden können direkt Dateien abgeben, die idealerweise direkt in die Maschine gefüttert werden können. Was bei Druckereien mit den Bilddateien schon Standard ist, kommt so langsam beim 3D-Druck mit den STL-Dateien. Bis Branchen wie der Maschinenbau so weit sind – warten wir ab.
  • Automatische Datei-Prüfung – Dateien sind manchmal zu groß, in einem seltsamen Format oder enthalten Fehler, wie z.B. zu dünne Linien beim Fräsen. Ein Upload-Prüf-Mechanismus kann dem Uploader schon vor dem Kontakt mit den Mitarbeitern auf Fehler in seinen Dateien hinweisen, Tipps geben, um die Datei zu verbessern oder gar diese automatisch zu korrigieren.
  • Textfelder – Textfelder sind noch sehr händisch, lassen aber auch individuelle Wünsche offen. Geben Sie hier Raum für Sonderwünsche und komplizierte Sachverhalte.
  • Numerische Felder, Slider, Farbauswahlen – lassen Sie Ihren Kunden die benötigten maschinenverarbeitbaren Daten einfach selbst erzeugen
  • Vorschau – lassen Sie Ihren Kunden sehen, wie das Produkt aussieht. Er wird es mit Umsatz danken. Niemand kauft gern die Katze im Sack. Selbst einfache automatisch generierte schematische Zeichnungen oder die Vorschau eines Bild-Uploads zusammen mit der maximalen Sägefläche erhöhen die Behaglichkeit der Kunden und damit den Umsatz.
  • 3D-Editoren – lassen Sie den Kunden nicht nur sehen, sondern auch direkt gestalten. Interaktivität ist bei manchen Kunden sogar behaglicher als der aufdringliche Kundenberater, der Ihnen etwas verkaufen will.

Für die industriellen Anwender ist der Online-Shop eher wenig geeignet. Sie haben ihre Konfigurationsdaten schon digital vorliegen und wollen sie auch digital übermitteln. Hier lohnt sich die Einrichtung einer Bestell-Leitung übers Internet.

Industrie 4.0 als Gesamtbild

Die Reise eines Produkts wird sich bei der vierten industriellen Revolution ändern. Machen wir das am Beispiel des Wohnungsbesitzers Olaf und Tischler Klaus fest:

  • Olaf braucht für seine Wohnung einen neuen Eck-Schreibtisch
  • Er besucht die Website von Klaus. Diese stellt einen Konfigurator für maßgefertigte Tische bereit.
  • Olaf gibt die Maße seines Zimmers, eventuelle Wandvorbauten und die Wunsch-Maße seines Tisches ein.
  • Er sieht in einer Vorschau, wie sein Eck-Schreibtisch aussehen wird. Er kann an Schiebereglern noch Farbton, sowie Auskerbungen festlegen.
  • Olaf gefällt sein neuer Tisch. Er klickt auf Bestellen und die Zahlung wird abgewickelt.
  • Klaus empfängt einen neuen Auftrag in seiner Datenbank. Er lädt sich sofort die automatisch generierte technische Zeichnung herunter.
  • Die CNC-Säge ist schon mit den Daten des Tisches gefüttert. Klaus legt die richtige Holzplatte auf und drückt den Start-Knopf.
  • Die Grundplatte ist fertig. Jetzt muss er sie nur noch mit den Tischbeinen und den Schubfächern verleimen.
  • Klaus verschickt den Tisch und Olaf packt ihn aus. Er passt perfekt.

Auf diese Weise oder ähnlich spielt sich in Zukunft Verkauf im Internet ab. Wollen Sie an dieser neuen Wirtschaft teilnehmen? Dann reden Sie jetzt mit uns über Softwareentwicklung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.