ERP selbst programmieren

In den 90er Jahren war es gang und gäbe, dass sich Unternehmen eine Delphi-Lizenz gekauft haben, 1-2 Entwickler angestellt haben und kurzerhand ihr eigenes ERP-System gestrickt haben. Was ist daraus geworden? Sind jetzt alle zu SAP gegangen?

RAD-Tools wie Delphi bieten mit ihren Datenbank-Komponenten eine schnelle und effektive Möglichkeit, in kürzester Zeit datengetriebene Anwendungen zu entwickeln. Doch die alten Tools halten den heutigen Anforderungen nicht mehr Stand. Da ist zum einen der Trend zum Web, zum anderen wollen die Nutzer keine reinen Daten-Erfassungsmasken mehr, sondern individuell auf ihre Abläufe abgestimmte Menüs.

Außerdem gab es in den letzten Jahren eine starke Standardisierung, die vor allem dadurch getrieben war, dass sich etablierte Prozesse in der Buchhaltung und WaWi herauskristallisiert haben. Eine eigene Suppe zu kochen, hat kaum noch Sinn gemacht und den Standard nachzuprogrammieren war zu aufwendig.

Das ändert sich mit einer neuen Technologie – dem Featureorientierten Programmieren, kurz FOP. In FOP können Sie den Standard als Fertig-Komponente „einbinden“, aber Ihre eigenen Erweiterungen hinzufügen. Ein Vermieter von KfZ kann zum Beispiel die Buchhaltung und das Vermietungs-Modul vom Standard benutzen, aber eine eigene Maske für die technischen Daten seiner KfZ anlegen.

Komponenten lassen sich mit selbst angelegten Datensätzen verbinden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen