Neue Mitarbeiter einstellen?

Sie haben ein inhabergeführtes Unternehmen und wollen so langsam wachsen? Waren die Mitarbeiter bis jetzt Handlanger, müssen nun auch verantwortungsvolle Aufgaben zwischen mehreren Personen aufgeteilt werden? Dann lesen Sie diesen Artikel.

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Einzelkämpfer im Vorteil

Kleine Unternehmen, die nur aus dem Inhaber bestehen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil: Sie haben den Überblick über alle Prozesse, alle Kunden, alle Aufträge und alle Produktionsmittel. Diesen Vorteil nutzen sie radikal aus, um beispielsweise Fahrten zu kombinieren, Termine elegant umzuschieben oder 1A Kundenservice abzuliefern.

Starrere Prozesse bei mehreren Mitarbeitern

Je mehr Beteiligte es am Wertschöpfungsprozess gibt, desto mehr Konventionen gibt es. Termine lassen sich nicht mehr flexibel umschieben, da beispielsweise der Raum schon anderweitig ausgebucht ist, der Kundenservice wird durch andere Personen als die Produkt-Entwickler durchgeführt, der eine Kundenbetreuer kennt nicht die Kunden des zweiten Betreuers und vieles mehr. Die Firma schottet sich in immer mehr Abteilungen ab, die kaum noch gemeinsames Wissen oder gemeinsame Tätigkeiten haben.

Kommunikationsproblem

Ein Gesamtwissen wiederherzustellen wird desto unmöglicher, je größer das Unternehmen ist. Auch kann das Abstimmen von Terminen mit Räumen zu einem erheblichen Kommunikationsaufwand führen. Kurzum: Es gibt ein Kommunikationsproblem. Könnte man Wissen mit weniger Aufwand weiterreichen und Entscheidungen schneller fällen, als dass X Beteiligte erst reagieren mussten, könnte man die Flexibilität, die der Einzelkämpfer einst hatte, zurückgewinnen.

Wie löst man das Problem

Ein Ansatz der Problemlösung liegt im Coaching. Mitarbeiter können antrainiert werden, bestimmte Dinge zu kommunizieren. Es können Konventionen eingeführt werden, die die Abstimmung untereinander nach festen Regeln organisieren.

Ein anderer Ansatz ist der Einsatz von Datenbanken und Software. In einer Datenbank kann das gesamte Firmenwissen über Lieferanten, Kunden, Aufträge, Projekte, einzuhaltenden Vertragsklauseln und vielem mehr abgelegt werden. Durch Suchmasken bewahrt man Nutzer davor, sämtliches Wissen lernen zu müssen und gibt ihnen eine Möglichkeit, lediglich das für sie relevante Wissen herauszufiltern. Kundenbetreuer können plötzlich auf Fragen antworten, die sie selbst nicht beantworten können, deren Antwort aber in einem Expertensystem hinterlegt ist.

Planen und Abstimmen durch Software

Noch interessanter wird es bei der Planung und Abstimmung. Während man bei der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation noch auf alle Beteiligten warten musste, bis einer Verlegung z.B. des Seminarraums zugestimmt wurde, kann eine Software diese Verlegung nach festen Regeln sofort genehmigen oder ablehnen. Den Beteiligten wird lediglich 1 Minute vor Seminarbeginn der genaue Ort ihres Treffens mitgeteilt. Von dem Umherschieben der Räume haben sie nichts gemerkt und dadurch wichtige Zeit gespart.

Fazit

Einige Organisationsprobleme können Sie durch Coaching lösen. Doch jeden neuen Mitarbeiter zusätzlich zu coachen, ist auch aufwendig. Denken Sie stattdessen über einen Softwareeinsatz nach, der Ihnen Zeit spart, Wissen untereinander teilt, Wissen filtert und die Flexibilität zurückgibt.

Einen Bildschirm in Ihren Ladengeschäft

Sie besitzen einen kleinen Laden oder arbeiten gar in einer Firma mit großem Filialsystem? Dann bringen Sie doch Ihre Botschaften an den Mann!

Was haben Sie Ihren Kunden zu sagen?

Botschaften gibt es viele! Machen Sie Ihre Kunden auf neue Produkte oder Sonderangebote aufmerksam, zeigen Sie Filme über die Region oder schaffen Sie Abwechslung. Sollten Sie eine Arztpraxis haben, bauen Sie Agressionen im Wartesaal ab, indem Sie Landschaftsbilder oder Infovideos zeigen.

Haben Sie einmal einen Bildschirm aufgebaut, sollte dieser regelmäßig mit aktuellen Informationen bestückt werden, ansonsten geht der Nutzen verloren. Gute Angebote macht hier beispielsweise Ostsachsen.TV. Doch auch andere Informationsquellen sind möglich. So können wir beispielsweise Webcam-Bilder einbinden oder tagesaktuell Informationen aus Webseiten oder beispielsweise Ihren Facebook-Posts extrahieren.

Wie sieht das technisch aus?

Launix Videobox
Die Launix Videobox bietet Ihnen genau die Lösung für Ihre Probleme. Sie können sowohl Standbilder, als auch Videos auf der Box abspielen. Die Daten erhält die Box übers Internet. Sie bestimmen von Ihrem Büro aus, welche Inhalte in welchem Zeitraum abgespielt werden. Die Box muss lediglich sporadisch mit Internet versorgt werden, um sich die aktuellen Videos und Bilder zu besorgen.

Die Launix Videobox stecken Sie einfach an einen an der Wand montierten Bildschirm oder Fernseher an. Internet-Verbindung wird entweder über ein LAN-Kabel oder einen WLAN-Stick hergestellt. Jede Launix Videobox wird ab Werk für Ihre Inhalte vorbereitet und eingestellt und ist anschließend im LAN einsatzbereit. Sollten Sie kein LAN-Kabel zur Verfügung haben, muss die Box mit einem WLAN-Stick versorgt werden und einmalig das Passwort eingestellt werden.

Worauf warten Sie noch?

Nehmen Sie mit Ostsachsen.TV Kontakt auf, wenn Sie regionales Fernsehen in Ihrem Verkaufsraum ausstrahlen wollen. Wollen Sie stattdessen eigene Inhalte bereitstellen und benötigen bloß die Hardware, klicken Sie auf unserer Website die Ruprik „Kontakt“ an.

Prevedo: Ein Beispiel für verteilte Systeme

Am Donnerstag, den 06.11.2014 feierte die Chemnitzer Kommunikationsfirma BASEG ihren 18. Geburtstag. Eines der Highlights war sicherlich die gigantischen Präsentationswände, die unter der Marke „Prevedo“ vermarktet werden. Die Software hinter dem System wurde von Launix entwickelt.

PrevedoEin Problem in der frühen Entwicklung von Prevedo war, dass ein einzelner Computer mit einer großen Grafikkarte zu schwach ist, flüssig Bilder zu liefern. Die ersten Messeauftritte der Firma BASEG zeigten also lediglich Standbilder. Trotz moderner Hardware sind PCs immer noch so aufgebaut, dass sie eine Reihe von Befehlen hintereinander abarbeiten. Will man also mehr Leistung aus einem System herausholen, muss man lediglich den Takt erhöhen, in dem die Befehle abgearbeitet werden.

Den Takt zu erhöhen hat in den letzten 40 Jahren 30 Jahre lang funktioniert. Doch seit etwa 10 Jahren wird ein Problem immer größer: Je höher der Takt, desto größer die Verlustleistung der Chips. Im Klartext heißt das: Ein Computerchip erzeugt mehr Hitze pro Fläche als eine Herdplatte. Daraus resultieren zwei Probleme: Zum einen verbraucht man sehr viel Strom, um lediglich zu heizen, zum anderen muss man die Wärme durch geeignete Kühlung abführen, um eine Zerstörung des Chips oder gar einen Brand abzuwenden.

Ein anderer Ansatz setzt sich langsam durch, der Abhilfe verschafft: Anstatt mit immer höheren Taktraten zu arbeiten, werden einfach mehrere Recheneinheiten mit niedriger Taktfrequenz betrieben. Da sich der Stromverbrauch zur Taktrate quadratisch verhält, der Stromverbrauch zur Anzahl der Recheneinheiten allerdings nur proportional steigt, macht dies durchaus Sinn. Doch mit stärker parallelisierten Systemen muss man anders arbeiten. Man kann nicht mehr eine große Aufgabe schnell genug auf einer Recheneinheit ausführen, sondern muss diese in viele kleine Teilaufgaben zerlegen und mit geschickter Kommunikation auf Recheneinheiten verteilen.

Genau das ist beim Prevedo-System passiert. Wir haben uns entschieden, einen großen PC mit sehr teurer Spezial-Hardware, der 8 Bildschirme ansteuert, durch 8 kleine PCs, die jeweils einen Bildschirm zu „betreuen“ haben, ersetzt. Untereinander wurden die Mini-PCs mit einem Ethernet-Netzwerk verbunden. Die Herausforderung bestand nun darin, große hochauflösende Filme in kleine Schnipsel zu zerlegen und jedem Bildschirm einen Schnipsel zuzuteilen. Die einzelnen Bildschirme mussten dann nur noch übers Netzwerk kommunizieren, um im Gleichtakt die Filme abzuspielen, sodass es wie ein Gesamtsystem aussieht.

Finanziell hat sich die Aktion auch gelohnt: Die 8 Mini-PCs waren insgesamt günstiger als der große Spezial-PC und hatten zudem im Team mehr Leistung.