Frohe Weihnachten wünscht LAUNIX

Kekshaus
Eine Hardwarelösung von LAUNIX

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Tage werden kürzer und man zündet schon Nachmittags die Kerzen an. Die Weihnachtszeit hat begonnen. Gemütliches Beisammensein mit der Familie, Kekse backen und weihnachtliche Speisen gehören nun zur Tagesordnung. Endlich hat man mal die Zeit abzuschalten und mit den Liebsten zu Reden. Über freizeitliche Aktivitäten, Geschehnisse aus dem Alltag und natürlich geschäftliche Ereignisse. Und gerade da gibt es bei LAUNIX-Mitarbeitern viel zu berichten. So auch zur betrieblichen Weihnachtsfeier von LAUNIX geschehen.

Launix ist sehr weit vorangeschritten in diesem Jahr. Die Vielzahl an Aufträgen halfen der Firma dabei, zu wachsen und geschäftsinterne Prozessabläufe zu verbessern und somit noch effizienter zu werden. Der Webauftritt wurde überarbeitet, wodurch die Reichweite von LAUNIX-Beiträgen maßgeblich erhöht wurden konnte. Das Jahr zusammenfassend, kann man mit Sicherheit sagen, dass LAUNIX sich als Software- und Marketingfirma sehr gut entwickelt hat. Wir profilierten uns im Bereich der mittelständigen Unternehmen und konnten mit unseren Geschäftskunden gemeinsam viele Erfahrungen sammeln. Die Firma schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück und blickt sehr optimistisch in die Zukunft.

Wir von LAUNIX bedanken uns bei unseren Kunden für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen Ihnen ein besinnliches Fest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Was ist ein Expertensystem?

Ein Expertensystem ist eine Computersoftware, die aufgrund einer Wissensbasis sog. Experten unterstützt. Ein Prominentes Beispiel eines Expertensystems ist Mycin, das zur Erkennung von Infektionskrankheiten gebaut wurde. Einige Informatiker ordnen Expertensysteme auch der künstlichen Intelligenz zu, da Expertensysteme ähnlich einem Menschen versuchen, Probleme einzuordnen und Lösungen dafür zu finden.

Expertensysteme im Vertrieb und Support

Haben Sie eine neue Verkaufsmannschaft aufgestellt, die sofort über Ihre Produkte Bescheid wissen soll? Dann brauchen Sie wohl, ohne es zu wissen, ein Expertensystem. Denn in ein solches können Sie Fragen zum Produkt, häufig auftretende Probleme, oder auch Fragen an den Anrufer hinterlegen.

Setzen Sie solche Formen des Wissensmanagement ein, können Sie beispielsweise auch die Support-Mannschaft je nach Auslastung beliebig vergrößern und verkleinern. Zahlreiche VPA-Angebote im Internet bieten Ihnen Personal an, das Sie jedoch noch mit dem nötigen Wissen sofort abrufbar ausstatten müssen.

Komponenten eines Expertensystems

Ein Expertensystem besteht aus folgenden Komponenten:

  • Einer Wissensbasis (Fakten)
  • Regeln, wie das Wissen zusammenhängt
  • Einer Bedienoberfläche, die Anfragen an das System ermöglicht

Als Fakten sammeln Sie beispielsweise vergangene Geschäftsvorfälle inklusive ihrer Beschreibung, aufgetretenen Fehlern und deren Lösungen, um dem Support ein mächtiges Werkzeug bereitzustellen. Wollen Sie Ihr Controlling unterstützen, wählen Sie Umsätze, gekaufte Produktmengen, Garantiehäufigkeit und mehr.

In den Regeln definieren Sie, wie man neues Wissen aus vorhandenem Wissen ableiten kann. So kann beispielsweise ein Problem, das in Produkt A vorkam, bei Kunden, die Produkt A gekauft haben, häufiger zu einer Reklamation kommen. Hier geht es meist darum, das Offensichtliche explizit ausformulieren zu können, denn woher sollte es der Computer sonst wissen.

In der Bedienoberfläche gibt es mehrere Möglichkeiten. So gibt es ähnlich wie beim Akinator Frage-Spiele, die versuchen, nach so wenig wie möglich Fragen die Antwort auf das Problem zu finden. Der Akinator fragt auch ab und zu Fragen, dessen Antwort er selbst nicht weiß, um seine eigene Wissensbasis zu erweitern. Auf der anderen Seite gibt es auch Systeme, in denen Sie Stichpunkte angeben wie „Schweißausbrüche, kein Erbrechen, Fieber“ und erhalten mögliche medizinische Diagnosen anhand des Bruchstückhaften Wissens, das Sie preisgeben.

Expertensysteme und Datenbanken

Expertensysteme sind in gewisser Hinsicht Datenbanken. Jedoch sind die Analyseverfahren, die auf den Datenbeständen gefahren werden, interaktiv und genau auf das Problem zugeschnitten.

Weitere Anwendungsfälle

  • Medizinische Diagnosen
  • Telefonischer Support mit ungeschulten Mitarbeitern
  • Projekt-Aufwand/Nutzen-Abschätzung
  • Kunden-Rating
  • Fehleranalyse und Maßnahmenvorschlag bei der Qualitätsicherung

Fachkundige Mitarbeiter finden

Suchen Sie neue Facharbeiter, die auch etwas leisten können? In diesem Artikel wollen wir Ihnen eine neue Form der Rekrutierung aufzeigen, die bei uns schon hervorragend funktioniert hat.

Das deutsche Ausbildungssystem

Das Problem am deutschen Ausbildungssystem: Es wird nach Bedarf und nicht nach Interessen ausgebildet. Viele Auszubildenden haben keine berufliche Perspektive und lassen sich gerne eine Aufgabe geben, sind aber wenig eigeninitiativ. Wenn Sie genau solche Personen nicht wollen, ist die hier vorgestellte Methode vielleicht etwas für Sie. Nur so viel: Die Mitarbeiter, die Sie suchen, lassen sich vielleicht gar nicht auf ein staatliches Bildungsangebot ein.

Social Recruiting

Wollen Sie Mitarbeiter, die in Ihrem Fachgebiet gut aufgestellt sind? Dann suchen Sie diese auch dort, wo sich diese Genies austoben. Finden Sie Online-Foren, beispielsweise finden Sie Embedded-Entwickler auf www.mikrocontroller.net, gute Dreher auf www.cncecke.de und so weiter.

Anstellung über Projekteinstieg

Betrachten Sie ein Arbeitsverhältnis nicht als lebenslangen Pakt des Versorgens und Arbeitens im Gegenzug. Ködern Sie fähige Mitarbeiter lieber über Projekte. Beschreiben Sie Projekte oder Produktentwicklungen aktiv und gehen Sie auch auf technische Details ein. Ihr perfekter Mitarbeiter wird sich definitiv an der Diskussion, beispielsweise im Forum, beteiligen. Stellen Sie den Mitarbeiter über das Projekt ein und geben Sie ihm genau so interessante Nachfolge-Projekte.

Die Annäherung

Machen Sie bloß nicht den Fehler, einfach eine Stellenausschreibung in eines solcher Foren zu stellen und zu warten, bis sich jemand meldet. Gute Mitarbeiter funktionieren so nicht. Gehen Sie stattdessen direkt auf die Kandidaten zu. Verkneifen Sie sich auch die Äußerung „Bewerben Sie sich doch einfach mal bei uns“. Machen Sie stattdessen ein Initiativ-Arbeitsangebot. Laden Sie den Kandidaten direkt zum Vorstellungsgespräch ein.

Das Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräche funktionieren auch anders, als Sie es sonst gewohnt sind. Statt fiesen Fragen, ob der Kandidat sich vorstellen kann, auch nach XYZ umzuziehen, lassen Sie den Kandidaten von seinen Fähigkeiten erzählen und überlegen Sie, wie Sie diese Fähigkeiten jenseits Ihrer Vorstellungen einsetzen können. Zwingen Sie den Kandidaten nur zu Konventionen, wenn es fachlich absolut notwendig ist.

Initiative Menschen sind eigenwillig

Finden Sie den perfekten fachlich fitten Mitarbeiter, müssen Sie wohl einige Abstriche bei der Sozialkompetenz machen. Unterstützen Sie Ihr Talent trotzdem, indem Sie ihm das Arbeiten so ermöglichen, wie er es am besten kann. Das kann bedeuten, dass Sie auch mal Ausnahmen, beispielsweise beim gemeinsamen Mittagessen, machen müssen, oder gesonderte Maßnahmen bei der Mobbing-Prävention ergreifen müssen.

Tipps für die Vermarktung schwer erklärbarer Dienstleistungen

Sie verkaufen schwer erklärbare Dienstleistungen? Nunja, wir tun dasselbe und wollen Ihnen von Firma zu Firma einige unserer Erfahrungen mitgeben.

Sie müssen erklären dürfen

Ein Verkauf übers Telefon für schwer erklärbare Dienstleistungen funktioniert nicht. In der kurzen Zeit, in der Sie reden dürfen, gelingt es oft nicht, den Angerufenen mitzunehmen. Man muss schnell Vorteile seines Angebotes erklären und trifft den Angerufenen meist in einer Situation, in der er sich nicht gut konzentrieren kann.

Deshalb sind für das Marketing tiefgründigere Kanäle nötig. In den folgenden Abschnitten stellen wir einige davon vor:

Kanal 1: Persönlicher Kontakt

Am besten erklären können Sie immer noch selbst. Im persönlichen Gespräch, beispielsweise beim Geschäftsessen, haben Sie Ihren Slot. Ebenso können Sie Messebesuche und Foren, Konferenzen und Afterwork-Parties nutzen, um sich zu erklären. Seien Sie sicher: Ihr Gesprächspartner wird Ihnen zumindest so lange zuhören, bis er weiß, was Sie genau machen. Einen Nachteil hat dieser Kanal aber: Er ist zeitaufwendig. Jede Minute, die Sie mit einem potenziellen Kunden verbringen, ist eine Minute Ihres Lebens. Ist Ihre Dienstleistung nicht so hochpreisig, wie beispielsweise unsere Softwareentwicklung, dürfte dieser Weg nicht gangbar sein. Verzichten Sie trotzdem nicht auf den Aufbau persönlicher Kontakte – denn Sie werden weiterempfohlen, sobald Sie Ihre Zuhörer begeistern können und dieser eine Situation findet, in der Ihre Dienstleistung benötigt wird.

Kanal 2: Content Marketing

Erklären Sie immer dieselbe Geschichte, wenn Sie unterwegs sind, schreiben Sie diese auf und stellen diese auf Ihre Website. Google wird Ihnen danken und Hilfesuchende, die genau das Problem haben, das Sie lösen können, auf Ihre Seite bringen – ein paar Monate Wartezeit, bis Google die Seite indiziert und hochgerankt hat, eingerechnet.

Ähnlich wie bei den echten Messe-Kontakten, erzählen Sie unterschiedlichen Zielgruppen unterschiedliche Geschichten, um Ihre Dienstleistung zu erklären. Tun Sie online dasselbe! Schreiben Sie für jede erdenkliche Zielgruppe einen Beitrag in der Sprache der Zielgruppe. So schreiben wir Beiträge für Betriebswirte in der Sprache, die ein BWL-Student im Studium lernt. Das stellt sicher, dass Controller unsere Beiträge auch tatsächlich in Google finden, denn sie werden andere Begriffe benutzen, als beispielsweise Handwerker. Die Vorlagen für Ihre Online-Beiträge erhalten Sie übrigens offline: Sie lernen eine neue Person kennen, die genau Ihre Leistung benötigen würde. Sie unterhalten sich ein bisschen mit dieser Person und lernen dessen Problemwelt kennen. Schreiben Sie anschließend einen Beitrag in genau dieser Sprache – denn diese Suchbegriffe (egal wie abwegig diese in Ihrer Fachsprache sind) wird der Interessent zum Googeln benutzen.

Kanal 3: Erklär-Videos

Finden Sie Text zu langweilig oder haben Ihre Kunden eine begrenzte Aufnahme-Zeitspanne? Dann setzen Sie auf das Medium „Video“. In Erklär-Videos wird beispielsweise eine Flipchart in Zeitraffer gezeichnet oder Spiel-Figuren in Stop-Motion-Technik bewegt und damit der Sachverhalt genauer erläutert. Ein Sprecher erklärt dazu, welche Personen und Gegenstände wie involviert sind und wer welchen Nutzen daraus zieht.

Fazit

Auch schwer erklärbare Dienstleistungen lassen sich vermarkten – solange man einen Kanal zur Verfügung gestellt bekommt, über den man erklären kann.

Unternehmenskritische Web-Anwendungen hosten

Sie führen gerade eine neue Software in Ihrem Unternehmen ein, die nicht mehr Desktop-basiert, sondern im Browser läuft. Doch wo hosten?

Der eigene Rack

Sollen die Daten physisch nur in Ihren Gebäuden vorhanden sein und scheuen Sie keine Mühen, dieses Ziel zu erreichen, ist der eigene Rack das Ziel. In einem Schrank, beispielsweise im Keller Ihres Firmensitzes, ist ein Server-Einschub, auf dem Ihre Daten liegen. Dabei müssen Sie sich separat um Backups kümmern. Sollen die Daten auch bei einem Brand oder Diebstahl verfügbar sein, trennen sie die Daten vom Backup geografisch. Das geht beispielsweise über eine verschlüsselte Backup-Leitung in eine andere Niederlassung oder Sie legen die Daten verschlüsselt auf einem gemieteten Server ab.

Der Mini-Server

Sollen die Daten bei Ihnen physisch liegen, aber diese sind nicht so kritisch, dass ein Verlust das Ende bedeutet, können Sie auf billigere Mini-Server setzen. Diese sind günstiger als typische Server-Racks und reichen von der Leistung für die meisten Anwendungen voll aus.

Das Cloud Hosting

Eine sehr preiswerte Variante ist das Cloud Hosting. Während Sie mit physichen Servern noch hunderte Euro an Anschaffungskosten, sowie Stromkosten haben, ist eine Servermiete eines virtuellen Servers meist niedriger als die Stromkosten, die Sie durch einen Einzel-Rechner hätten. Außerdem bekommen Sie Backups gratis. Nachteile sind, dass eventuell der Hoster Zugriff auf Ihre Daten hätte. Er darf zwar nach dem Gesetz nicht auf die Daten zugreifen, allerdings sind Sie gegenüber Durchsuchungsbefehlen ungeschützt und könnten von einer Durchsuchung unter Umständen nichts mitbekommen.

Auf Ihrer Webpräsenz mithosten

Wir haben einige unserer Anwendungen, wie beispielsweise das Gogs, auf unserem regulären Webserver gehostet. Der Webserver gehört zu den sogenannten EDA-Kosten und kann für solche Anwendungen mitgenutzt werden, wodurch Sie keinen Mehraufwand haben. Bei den Nachteilen gilt hier dasselbe wie beim Cloud Hosting.

Fazit

Je nach Ansprüchen und Geldbeutel bekommen Sie die Software, die Ihrem Unternehmen nutzen soll, irgendwo gehostet.

Modernes Controlling: Die Suche nach besseren Kennzahlen

Um den Gewinn oder Umsatz eines Unternehmens zu optimieren, bedarf es sehr genauer Kennzahlen. Denn nur wenn Sie die Auswirkungen Ihres Handelns feingradig und zeitnah bewerten können, können Sie Ihre Strategie, Ihre Handlungsweisen und Ihre Produkte dem Markt anpassen.

Die Klassiker: Umsatz und Gewinn

Die Klassiker unter den Kennzahlen sind der Umsatz und der Gewinn. Sie sind direkt mit den Unternehmenszielen gekoppelt, genauer gesagt ist Ihr Unternehmensziel wahrscheinlich die Optimierung des Gewinns oder die Erhöhung des Umsatzes.

Die Marke 1.000

Statistische Daten gelten unter anderem dann als empirisch, wenn mindestens 1.000 Datensätze einbezogen wurden. Die Datengrundlage des Umsatzes bzw. des Gewinnes sind die Buchungen. Verkaufen Sie viele kleinpreisige Produkte, beispielsweise im Einzelhandel, haben Sie damit eine solide Datengrundlage. Vermitteln Sie allerdings Immobilien, bauen Anlagen oder beraten Unternehmen, kommen Sie auf wesentlich weniger positive Buchungen. Ihre Datenbasis ist zu sehr von Ausreißern dominiert.

Warum Umlage-Verfahren scheitern

Der traditionelle Musterweg zur Lösung dieses Dilemmas ist, die Daten zu glätten. Es wird beispielsweise ein Durchschnitt über mehrere Perioden genommen. Dadurch glätten sich die Werte und Sie können Trends besser feststellen. Allerdings führt das auch dazu, dass Sie nicht mehr zeitnah auf controllen können. Wenn für Sie anstatt einer monatlichen Umsatz-Analyse die Jahresauswertung aussagekräftiger ist, heißt das auch, dass Sie 12 mal träger controllen können.

Neue Kennzahlen benötigt

Wollen Sie effektiv agieren können, suchen Sie sich neue Kennzahlen! Setzen Sie sich beispielsweise das Ziel, innerhalb eines Monats negativen Entwicklungen entgegensteuern zu können, wählen Sie eine Datenquelle, die Ihnen mindestens 1.000 Datensätze pro Monat generiert.

Sinnvoll sind alle Kennzahlen, die direkt oder indirekt mit den beiden Ziel-Kennzahlen, Umsatz oder Gewinn, korelliert sind. Vorschläge sind:

  • Anzahl an Neukunden-Kontaktaufnahmen
  • Anzahl an Webseitenbesuchern, die eine gewisse Unterseite besucht haben (ergo an Ihrem Produkt interessiert sind)

Praktischer Nutzen der neuen Kennzahlen

Nun können Sie Marketing-Kampagnen, Produktpaletten, Service-Techniker-Verhaltensregeln, Qualitätsmerkmale der Produkte, Farben und Formen variieren und auf bessere Kennzahlen optimieren. Je besser Ihre Datenbasis ist, desto schneller messen Sie die Auswirkungen einer Änderung und desto schneller passen Sie sich dem Markt an.

Künstliche Kennzahlen

Messen Sie nicht nur Vorhandenes. Gehen Sie auch neue Wege und bauen gezielt Experimente und Messmethoden auf, die Ihnen neue Daten verschaffen. Schalten Sie beispielsweise Werbung für ein Produkt, das gar nicht existiert, nur um die Marktakzeptanz zu messen. Ideen gibt es viele. Sollte Ihnen noch die passende Idee für eine idealere Datenbasis aufzubauen, kontaktieren Sie uns einfach.

Firmen fehlt es an Feedback

Kennen Sie das? Sie sitzen in einer Telefon-Warteschleife fest und die Service-Mitarbeiterin ist zwar freundlich zu Ihnen, aber machtlos, wenn es darum geht, etwas für Sie zu tun. Einfache Tätigkeiten kann die Mitarbeiterin zwar erledigen, aber Feedback an der Dienstleistung wird mit einem freundlichen „Da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen“ abgetan und vergessen.

Der Postkasten

Bevor Sie darüber nachdenken können, wie Sie Feedback auswerten können, brauchen Sie eine Möglichkeit, dieses Feedback aufzunehmen. Lassen Sie ruhig Kritik zu. Richten Sie einen Kommunikationskanal für Verbesserungsvorschläge ein und achten Sie vor allem, dass die Vorschläge vollständig sind, sodass sie noch nachvollzogen werden können. Dazu gehört:

  • Um welches Produkt dreht es sich?
  • Welche Funktion oder Eigenschaft des Produkts steht im Vordergrund?
  • Was stört am meisten an dieser Eigenschaft des Produkts?
  • Wie könnte man es besser machen?
  • Könnten Sie sich auch vorstellen, ein anderes Produkt zu kaufen, das besser ist?
  • Wenn ja, was genau muss dieses Produkt haben, dass Sie umsteigen?

Wie Sie vielleicht schon aus der Aufzählung herauslesen können, geht es beim Feedback vor allem darum

  • zu verhindern, dass Kunden aufgrund eines besseren Konkurrenz-Produkts abwandern
  • Produkte anzubieten, die anspruchsvollere Kunden an Sie bindet

Abstimmung mit den Füßen

Bewerben Sie Ihre Produkte auch online, haben Sie ausgedehntere Möglichkeiten, Feedback zu sammeln. So bemisst sich beispielsweise die Akzeptanz eines Produktes daran, wie viel oder wenig Besucher der Seite wieder den Rücken kehren (Aufenthaltsdauer). Dieses automatisch ermittelte Feedback ist nicht so genau wie textuell eingeholtes Feedback, jedoch bereits gut in Datenbanken verstaut und dadurch besser analysierbar.

Die Kunst ist hier, aus den statistischen Daten verwertbare Verbesserungsvorschläge zu extrahieren. Experimentieren Sie hier beispielsweise damit, den Besuchern scheibchenweise Informationen zukommen zu lassen und messen, wann der Besucher aussteigt. Variieren Sie auch die Reihenfolge, in denen Informationen gezeigt werden, um herauszufinden, wie der Interessent eine Geschichte über Ihr Produkt auffasst.

Strukturiertes Feedback

Sammeln Sie so viele Feedback-Daten, dass das Eingehen auf alle Wünsche unmöglich ist, fangen Sie nicht an, voreilig zu priorisieren. Ordnen Sie stattdessen das Feedback ein. Zerlegen Sie beispielsweise Ihr Produkt in Komponenten und ordnen Sie jede Feedback-Nachricht einer oder mehrerer Komponenten zu. Bezieht sich Feedback lediglich auf den Preis, haben Sie Glück: Zeigen Sie den Kunden verschiedene Preise eines Produktes mit verschiedenen Ausstattungen, Farben, Formen und so weiter. Anhand der gesammelten Datenbasis können Sie abwägen, mit welchem Preis Sie den meisten Gewinn abschöpfen können.

Sollte sich das Feedback auf Ihre Firma beziehen, zerlegen Sie stattdessen die Struktur Ihres Unternehmens in Komponenten, um das Feedback besser einsortieren zu können.

Kundenwünsche zu Geld machen

Niemand würde auf Feedback eingehen, wenn er dadurch nicht mehr Geld verdienen könnte. Richten Sie auch Ihr Feedback so ein, dass es der Umsatzsteigerung dient. Wimmeln Sie keinen Kunden ab, der Ihnen mehr Geld zahlen würde, um ein besseres Produkt zu bekommen. Versuchen Sie stattdessen, jedes Feedback monetär zu bewerten (oder den Kunden direkt fragen, wie viel er dafür zahlen würde) und Feedback über den gleichen Wunsch aufzusummieren. Anschließend können Sie den Kundenwunsch, der Ihnen das meiste Umsatz-Plus verspricht, umsetzen.

Strukturiertes Feedback durch Datenbanken von Launix

Lassen Sie sich von uns beraten, welches Feedback-Backend für Ihre Firma am besten geeignet ist. http://launix.de

Warum Möbel Ihnen helfen, Miete zu sparen

Es klingt banal, aber haben Sie mal überlegt, warum Sie Möbel kaufen? Immerhin sind Möbel teuer, nehmen Platz in der Wohnung weg und müssen zeitraubend transportiert und aufgebaut werden.

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Die Antwort: Möbel helfen Ihnen, Miete zu sparen:

  • Durch den Stauraum eines Kleiderschrankes müssen Sie die Kleider nicht auf dem Fußboden lagern und haben somit mehr Raum zur Verfügung, da Sie Dinge in mehreren Regalgeschossen übereinander stapeln.
  • Tische und Stühle verhindern, dass Sie auf dem Fußboden liegend essen müssen, was im Endeffekt platzsparend ist.

Am Ende sind die Möbel eine einmalige Investition, die Ihnen hilft, auch mit einer kleineren Wohnung alle Ihre Habseligkeiten unterzubringen.

Funktion vs Konvention

Die Frage: Warum beschäftigt man sich mit so einer Banalität? Die Antwort: Um deutlich zu machen, was eine Konvention ist und was eine Funktion. Die Konvention ist, Möbel zu kaufen, wenn man eine Wohnung bezieht. Das wird von niemandem hinterfragt kaum einer weiß mehr, warum das so ist.

Stellen Sie sich nun vor, die Konvention ist, Kleidung vor dem Kauf anzuprobieren und erst zu kaufen, wenn man weiß, dass sie einem passt. Würde es dann Online-Händler wie BonPrix oder Zalando geben? Sicherlich nicht.

Neue Märkte jenseits der Konvention

Hinterfragen Sie Konventionen. Anstatt sich und seine angebotenen Leistungen an die Konventionen anzupassen (und den Klamotten-Laden nicht Online, sondern Offline zu eröffnen), suchen Sie nach einem Weg, wie Sie mit der Konvention brechen können, um dabei die Funktion zu verbessern. Denn nur Wege, die noch niemand beschritten hat, können Schätze beherbergen.

Ergiebige Datenquellen erschließen

Woher nehmen Sie die Daten, die Ihrem Unternehmen Nutzen bringen? Woraus berechnen Sie Ihre Kennzahlen und aus welchen Daten leiten Sie Entscheidungen ab?

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Buchungsdaten

Lassen Sie sich Ihre Buchungsdaten geben, am besten in XML oder CSV. Diese Datenquellen sind fürs Controlling beinahe unentbehrlich. Transferieren Sie die Daten in eine Datenbank und verknüpfen Sie die Buchungen mit den anderen Daten: Stellen Sie Zusammenhänge zwischen Buchungen, Kunden und Aufträgen her. Abfragen wie beispielsweise die Zahlungsmoral je Kunde können Ihnen helfen, Ihre Liquidität besser zu planen. Haben Sie beispielsweise einen Kunden, der bereits 3 Tage nach Rechnungsstellung überweist, können Sie seine Aufträge bei Engpässen vorziehen.

Adressdaten aus dem E-Mail-Programm

E-Mail-Programme wie MS Outlook oder Thunderbird bieten eine Exportfunktion an. Web-basierte CRM-Systeme sind da bequemer, denn die aktuellen Daten liegen jederzeit in einer Datenbank, die Sie nur noch auslesen müssen. Xing bietet eigens eine API an, um die Kontakte samt Adressen zu exportieren.

Web-Recherchen

Die meisten Adressdaten für die Akquise entstammen aus Web-Recherchen. Versäumen Sie nicht, die Daten strukturiert abzulegen, um sie später erneut nutzen zu können.
Durch Skripte oder Browser-Plugins können Sie die Recherchearbeit deutlich vereinfachen, beispielsweise Telefonnummer-typische Texte hervorheben, kopieren oder gleich in die Datenbank abzulegen.

Wetterberichte und Börsenwerte

Wetter und Börsenwerte können Sie öffentlich zugänglich aktuell aus dem Internet extrahieren. Was Sie damit anfangen? Einige wetterabhängige Unternehmen können so ihre Kapazitäten planen.

Eigene Datenbanken

Ihre Mitarbeiter pflegen schon eine Datenbank? Haben Sie bereits eine große Datenbasis an händisch eingegebenen Daten? Dann nutzen Sie diese Daten für weitere Auswertungen.

Website-Statistiken

Gibt es eine Korrelation zwischen Webseiten-Besuchern und dem Erscheinen einer Pressemeldung? Oder wollen Sie Ihre Umsatzdaten mit den Website-Besuchern verknüpfen, um zu ermitteln, welche Werbekanäle die einträglichsten sind? Tools wie Piwik erlauben die Extraktion der Daten, während Sie bei Google Analytics Ihre Umsatzdaten an Google schicken müssen, um genauere Auswertungen zu fahren.

Dokumente auf der Festplatte

Haben Sie eine Sammlung an Dateien auf der Festplatte? Datenbanker nennen diese Daten „unstrukturiert“, da sie keinem expliziten Schema folgen. Doch vielleicht lassen sich aus dem Pool von Daten doch noch sinnvolle Daten extrahieren? Beispielsweise eine Verknüpfung der Dateien mit einem Geschäftsvorfall oder einem Kundendatensatz!

Sensordaten

Lassen Sie autonome Geräte die Daten für Sie sammeln. Welche Möglichkeiten es mit Bild- und sonstigen Sensoren gibt, können Sie in diesem Artikel nachlesen. Auch viele Produktionsmaschinen haben von sich aus schon Schnittstellen, mit denen Sie beispielsweise Standzeiten auslesen können.

Berechnete Erkenntnisse

Haben Sie genug Datenquellen, um diese zu verknüpfen? Dann sind die daraus gewonnenen Daten wiederum eine Datenquelle. Bei dieser Weiterverarbeitung der Daten helfen wir von Launix Ihnen gerne weiter.

Aufstieg Ihrer Firma

Ihre Firma wächst, aber Ihre Kapazitäten wachsen nicht mit? Vor diesem Skalierungsproblem stehen einige Firmen und nehmen deshalb keine neuen Aufträge an oder versäumen es, an interessanten potenziellen Kunden dranzubleiben.

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Vervielfachen von Produktionskapazitäten

Kommen Sie mit der Produktion nicht hinterher, ist der erste Gedanke, neue Maschinen anzuschaffen. Warum das manchmal weniger Sinn macht, erfahren Sie in diesem Artikel. Sind Sie reiner Auftragsfertiger, ist es Ihr Job, neue Maschinen zu kaufen und gute Mitarbeiter zu finden. In allen anderen Fällen: Lassen Sie die Finger davon. Es gibt genug Auftragsfertiger, die Ihre Probleme (=Aufträge) gern haben wöllten. Handeln Sie mit diesen einen guten Preis aus und Sie werden, selbst wenn Sie schwankende Kapatzität benötigen, nicht auf die Nase fliegen.

Vervielfachen von Kundenbetreuern

Kundenbetreuer, die sich mit dem Behandeln von Reklamationen, Kundensupport und dem Informieren neuer Kunden beschäftigen, sind schwer einzuarbeiten. Erarbeiten Sie Materialien, die neu einzuarbeitenden Mitarbeitern das Wissen vermitteln, das sie brauchen, um arbeiten zu können. Ist das dafür nötige Wissen unklar oder ändert sich schnell? Dann setzen Sie auf Wissensmanagement! Ein kleines Firmen-Wiki hilft meistens schon. Im Firmen-Wiki könnten Sie Übersichtsseiten zur Einarbeitung, Nachschlage-Seiten zum Auffinden von Antworten auf häufige Fragen, sowie Beitrags-Seiten zur detaillierten Erläuterung eines Themas einrichten.

Sollten die Informationen, die untereinander geteilt werden sollen, noch beweglicher, dynamischer und vor allem recht strukturiert sein, sollten Sie über den Einsatz einer Datenbank nachdenken. In diese können Sie spezielle Suchverfahren einbauen lassen, sowie Analysen auf den gesammelten Daten fahren.

Kommen Sie nicht schnell genug an neue Mitarbeiter heran, nutzen Sie doch einfach die vielen VPA-Services, die es gibt. VPAs sind virtuelle private Assistenten, Personen, denen Sie Ihr Firmen-Wiki oder Zugang zu Ihrer Firmen-Datenbank geben, sowie eine Einarbeitungs-Anleitung hinterlegen. Der VPA wird anschließend Anrufe der Hotline für Sie entgegennehmen. Bereiten Sie die flexibel gebuchten VPA gut auf ihre Arbeit vor, skalieren Sie quasi unbegrenzt.

Vervielfachen von führenden Mitarbeitern

Planungs- und Organisationsaufgaben sind am schwierigsten zu skalieren, da ihre Aufgaben sehr komplex und vor allem kreativ sind.
Versuchen Sie trotzdem, Regeln und Regelmäßigkeiten zu finden. So muss ein Produktionsleiter, der einen Schichtplan schreibt, beispielsweise die „Zufriedenheit“ seiner Mitarbeiter durch geschickte Planung erreichen. Beispiele für Regeln, die eine „Zufriedenheit“ erreichen können, wären folgende:

  • Ein Mitarbeiter sollte nicht zwei mal hintereinander an einer schweren Maschine arbeiten; keinesfalls öfter als sein Nachbar
  • Ein Mitarbeiter sollte nach 2 Arbeiten an einer schnellen Maschine entweder eine Pause oder eine einfachere Arbeit bekommen
  • Alternativ könnte man ein Punktesystem erarbeiten und die Mitarbeiter können selbst über ihre Belegung abstimmen, solange sie genug Punkte haben

Fazit

Ihre Firma kann skalieren. Manchmal braucht es eines schlauen Ansatzes, manchmal eine Investition in beispielsweise eine Datenbank, aber es ist möglich.