Paradigmenwechsel: Von Objektorientiert zu Feature-Orientiert

Ein Paradigma ist nie falsch. Aber ein Paradigma kann die Welt auch zu kompliziert machen.

Objektorientierte Programmierung teilt die ganze Welt in Objekte: Attribute sind Eigenschaften und Methoden sind Fähigkeiten. Das Problem dabei: Es werden ziemlich viele Attribute und Methoden – vor allem immer dieselben – wenn es darum geht, „Features“ zu programmieren.

Denn ein „Feature“ setzt sich immer aus mehreren Komponenten zusammen, die in unterschiedlichen Anwendungsschichten verteilt sind: Datenbank, API, User Interface, Dokumentation. Mit objektorientierten Methoden ist es nicht möglich, Features abzukapseln. Sie müssen immer wieder neu programmiert werden.

Feature-Orientierte Programmierung hingegen ist der Problemwelt des Kunden wesentlich näher: Anstatt einem Algorithmus, Datenstrukturen und Methoden, erklärt der Kunde meist, welche Features er braucht: „Kundenliste, Rechnungsstellung, automatischer E-Mail-Versand“.

Was bringt das nun, fragt sich der gewiefte Leser? Entwickler benötigen nur noch 1/4 der Zeit zum Programmieren und Kunden zahlen nur noch die Hälfte für ihre IT-Systeme. Eine Win-Win-Situation.

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