Produktionssteuerung

Die Digitalisierung macht auch vor der traditionellsten Industrie nicht halt. Selbst in Produktionsstraßen mit rein mechanischen oder chemischen Prozessen und etwas Handarbeit gibt es Platz für IT.

Produktionssteuerung ist eine Meta-Ebene

Produktionssteuerung geht davon aus, dass es bereits eine funktionierende Produktion gibt. Sie beschäftigt sich nicht mit technischen Details zum Prozess, sondern damit, wie oft und in welcher Form der Prozess durchgeführt wird.

In anderen Worten: Der Produktionsprozess weiß, wie er funktioniert. Die Produktionssteuerung sagt nur noch, wie oft und mit welcher Variation produziert werden soll.

Produktlebenszyklus

Produkte durchlaufen während ihrer Herstellung mehrere Stationen. Von der Planung und Kalkulation zur Auftragsbestätigung, der Maschinen-Eintaktung, dem Produzieren über mehrere Schritte, die Qualitätssicherung, Verpackung, Versand und Gewährleistung.

Die Produktionssteuerung will alle diese Schritte überwachen. Rückt der Abgabetermin nahe, will man wissen, ob das Produkt schon verschifft ist, oder noch in einem Arbeitsschritt festhängt.

Datenbanken schaffen Sicherheit

Verfolgt man den Produktionsfortschritt mit Zetteln oder einer Anschlagtafel, passieren von Zeit zu Zeit Fehler. Eine Datenbank, die die ausstehenden Aufträge nach Dringllichkeit sortiert, farblich hervorhebt und übersichtlich anzeigt, kann denselben Anforderungen gerecht werden und ist dabei weniger vergesslich.

Ein weiterer Vorteil von Datenbanken ist die Nachvollziehbarkeit der Ereignisse. Während Zettel übersichtlich gehalten werden müssen, um damit arbeiten zu können, speichern Datenbanken einfach alles ab. Um den Überblick zu behalten, zeigen sie dann nur die an der jeweiligen Stelle relevanten Daten an.

Software für Produktionssteuerung

Trotz zahlreicher ERP wird das Thema Produktionssteuerung eher stiefmütterlich behandelt. Grundfunktionen wie Materialverwaltung, Auftragsliste und Versandverfolgung sind in Standardsoftware vorhanden. Speziellere Themen wie Fehlermeldung, Produktionsumleitung, Maschineneintaktung und Kalkulation hingegen sind zu individuell.

Für solche Anforderungen macht es Sinn, über eine Softwareentwicklung nachzudenken. Software vereinheitlicht den Umgang Ihrer Mitarbeiter mit den Prozessen, macht Vorgänge nachvollziehbar und bringt durch den Informationsaustausch zuverlässigere und effizientere Abläufe. Der Produktionsprozess wird dadurch zwar nicht besser oder schneller, doch die Wartezeit auf den nächsten Auftrag verkürzt sich.

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