ERP Warenlager Optimierungen

Wer das Warenlager-Modul vom ERP-Marktführer kennt weiß, dass es im Lager meist nicht ganz unproblematisch abläuft. Ist ein Teil eingebucht, das aber nirgends auffindbar ist, wird wertvolle Zeit damit verbracht, durch Lager- und Fertigungshallen zu rennen und Teile zu suchen. „Selbst schuld, dann hast du das Lager nicht ordentlich bebucht“ mag man da sagen. Doch das Problem liegt etwas tiefer:
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Ist Individualsoftware noch zeitgemäß?

Während sich früher nur die Großunternehmen Software leisten konnten und diese hauptsächlich Individual-Programmierungen waren, hat sich inzwischen Standardsoftware in der Breiten Masse durchgesetzt.

Standardsoftware selbst für Großunternehmen

Obwohl sich die Großen eine Eigenentwicklung noch am ehesten leisten können, findet Standardsoftware immer mehr Absatz auch jenseits der KMU. Liegt das an der besonderen Reife der Standardlösungen?

Ohne Zweifel sind bereits ein Großteil der digitalisierbaren Bereiche einer Firma in gängige Standardlösungen eingeflossen. Mit entsprechenden Schnittstellen wurde Anpassungsprogrammierungen Raum gegeben, die selbst für die anspruchsvolleren Kunden Anpassungen erlauben.

Industrie 4.0 schafft neue Anforderungen

Während man in der teil-digitalisierten Welt vor allem die bestehenden papier-basierten Geschäftsprozesse in Datenbanken übertragen hat, ergeben sich durch eine Komplett-Digitalisierung (z.B. auch mündlich weitergetragener Kommunikation) weitere Möglichkeiten:

  • Flexible Anpassung von Liefer-Bedingungen des Auftrags durch ein Online-Formular
  • Logistische Optimierung auf der gesamten Lieferkette
  • Konfigurier- und Individualisierbare Bestellung mit maschineller Kalkulation
  • Massive Abfertigung von tausenden Kunden über Online-Bestellung
  • Kombination von Produktionssteuerung und QS-Messdatensammlung per Tablet

Individualsoftware in der Masse benötigt

Den Anforderungen der neuen Zeit mit einer einzigen Standard-Lösung gerecht zu werden, ist nahezu unmöglich. Stattdessen benötigt es eine Art Konfigurierbarkeit fertiger Module wie CRM, Buchhaltung und Produktion gepaart mit der gleitenden Möglichkeit, Erweiterungen nahtlos einzufügen.

Unter dem Thema „Aspektorientierte Programmierung“ wird bereits geforscht, wie es gelingen kann, die 90% Standardbedürfnisse und 10% Individualbedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Wir haben mit Launix FOP ein System geschaffen, das als Eingabe die Bedürfnisse an eine Software nimmt und als Ausgabe eine Software ausspuckt.

Mit diesem System wird es möglich sein, Individualsoftware zu einem Bruchteil des Preises herzustellen, was wiederum allen, den Großbetrieben und den KMU zugute kommt.