Warum Standardsoftware doch teurer ist

Der preisliche Unterschied zwischen Kauf-Software und individuell angefertigter Software liegt bei einem Faktor um 2-10 bei Branchensoftware, 10-100 bei speziellerer Software und 1.000 oder höher bei Standardsoftware wie z.B. Textverarbeitung. Doch in vielen Fällen zeigt sich, dass sich dieser Faktor schnell relativiert.

Ihre Firma ist nicht kompatibel

Eingesetzte Standardsoftware ist so, wie sie ist. Meist passt die Software nicht zu 100%. Da aber die Software so nicht angepasst werden kann, wie Sie es brauchen, passen Sie stattdessen Ihre Firma der Software an. Mitarbeiter werden geschult, Prozesse geändert und ein bisschen Flexibilität geht verloren. Fatal ist diese Anpassung vor allem dann, wenn Sie dadurch Geschäft verlieren.

Geschäft verloren durch zu starke Anpassung

Nutzen Sie zu starre Software, lassen sich nicht mehr alle Geschäfte damit abwickeln. Ein Produktions-ERP für Serienfertigung bildet keine Individual-Anfertigungen mehr ab, ein Shop-System bietet keine Sonderanfertigungen mehr, werden Mengenrabatte nicht unterstützt, verlieren Sie vielleicht einen Großauftrag …

In jedem Fall sollten Sie sich bewusst werden, was die eingesetzte Software können muss, um alle Ihre Prozesse abbilden zu können.

Konfiguration

Manche Kauf-Software ist genau das Gegenteil von starr: nämlich flexibel. Das heißt in aller Regel, dass Sie zuerst alles konfigurieren müssen. Konfiguration lassen sich Hersteller von Standardsoftware wie SAP teuer bezahlen. Doch auch das so „günstige“ Word kommt mit einem weiteren Aufwand: Dem Einrichten von Vorlagen, das Sie nochmals unzählige Stunden und Nerven kostet.

Ein weiteres Risiko bei super-flexibler Software ist die Falsch-Bedienbarkeit. Das heißt konkret, dass der Praktikant die Excel-Tabelle durch einen falschen Klick zerstören kann oder dass in einer super-flexiblen Software eine Vielzahl von Buttons sind, die niemals gebraucht werden, aber den Einarbeitungsaufwand erhöhen, sowie falsch benutzt werden können.

Ausweg: Individualsoftware?

Obwohl oder gerade weil wir bei Launix unser Geld mit der Herstellung von Individualsoftware verdienen, wissen wir, dass selbst programmierte Software überall nicht immer die kosteneffektivere Lösung ist. Meist bietet fertige Software schon alles, was man braucht. Es muss nur noch korrekt zusammengesetzt werden. Und gerade da ist die Nische für individuell programmierte Software: Der Brücke zwischen mehreren Lösungen.

Bedürfnisgerechtigkeit durch das Kombinieren von Komponenten

Stellen Sie sich vor, Sie benutzen bereits eine Rechnungs-Erstellungs-Software wie z.B. den Bill-o-Mat. Jedoch gefällt Ihnen die Rechnungsvorlage nicht und auch in der Premium-Version sehen die Rechnungen trotzdem noch billig und unseriös aus. Was spricht dagegen, die Standardsoftware trotzdem zu nutzen, doch lediglich die Rechnungs-PDF-Erstellung durch die vom DIN-Brief-Ersteller, ebenfalls einer Standard-Software, zu ersetzen. Sie müssten lediglich einen Programmierer (z.B. von Launix) engagieren, der den nötigen Adapter programmiert, um die Rechnungsdaten aus dem Bill-o-Mat automatisch in die Maske des DIN-Brief-Erstellers zu übertragen. Damit haben Sie am kostengünstigsten Ihr Ziel erreicht.

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