Welchen Weg gehen Sie bei der Datenverarbeitung?

Viele Wege führen nach Rom. Und genau so viele Wege sind auch richtig in der jeweiligen Situation. Wie sieht es da bei Ihrer Datenverarbeitung aus?

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Stufe 1: Datenverarbeitung im Kopf

Unser Gehirn ist extrem leistungsfähig. Wir können uns Dinge merken, die uns wichtig sind und vergessen, wenn sie veralten. Unser Gehirn filtert für uns die relevanten Daten heraus: Welchen Termin habe ich als nächstes? Was hat dieser Kunde für Vorlieben? Wie erreiche ich am besten den Abschluss?

Unterschätzen Sie nie das implizite Wissen, das jeder Ihrer Mitarbeiter im Kopf hat! Einige Firmen sind extrem erfolgreich geworden, weil ein führender Mitarbeiter das Unternehmen mit seinem Wissen gelenkt hat – andere Firmen hingegen sind untergegangen, weil einiges Firmenwissen die Firma mit dem klügsten Kopf verlassen hat.

Stufe 2: Das gute alte Papier

Ich persönlich nutze noch gerne den traditionellen Papier-Terminkalender. „Papier ist gedultig“, sagt man immer. Doch Papier kann mehr: Überall kann man Notizen hinzufügen und den Freiraum beliebig gestalten. Man kann in Sekundenschnelle übersichtliche Tabellen anfertigen und mit Skizzen schneller planen als mit jedem Design-Programm.

Einen Nachteil hat aber das Papier gegenüber dem Kopf: Das Suchen. Während Sie im Papier blättern müssen und notfalls die Informationen aus Ihrem Kopf zu Hilfe nehmen müssen, sind Recherchen in fremdgeschriebenen Papier-Regionen (auch Bücher genannt) aufwendig und während Gesprächen beispielsweise komplett inpraktikabel. Stellen Sie sich nur einen Ausländer vor, der mittels Wörterbuch mit Ihnen spricht.

Stufe 3: Die Office-Suite

Striche auf dem Papier werden, selbst mit Lineal, niemals komplett gerade, Computer-Schrift ist lesbarer Handschrift und auch das Durchsuchen der Dokumente geht besser als beim klassischen Ausdruck oder Notizzettel. In der Tabellenkalkulation wird Ihnen sogar das Rechnen abgenommen.

Doch im Grunde bleibt die Office-Suite ein Papier-ähnlicher Dokumentbaukasten. Ihren Daten ist weiterhin keine Struktur zugeordnet, bzw. diese Struktur ergibt sich aus der Gestaltung des Dokuments oder Ihren Erinnerungen. Für automatische Datenanalysen ist das impraktikabel.

Stufe 4: Die Datenbank

Während bei Stufe 1 bis 3 Ihr Kopf die Struktur der Daten vorgegeben hat, ist die Datenbank expliziter organisiert. Für jede Tabelle wird für jede Spalte angegeben, in welchem Format die Daten erwartet werden. Selbst nicht-eingeweihte Personen werden fehlerlos Daten in Ihre Datenbank eintragen können – ein Vorteil beim Einarbeiten neuer Mitarbeiter, denen Sie sonst Ihr Office-Dokument erklären müssten. Auch das Auswerten der Daten über die Datensätze hinweg ist problemlos möglich.

Die Kehrseite der Datenbanken ist, dass sie recht aufwenig einzurichten sind. Denn neben der Festlegung der Struktur benötigen Sie eine Software, die Ihnen den Zugriff auf die Daten ermöglicht. Ab einer gewissen Betriebsgröße überwiegen allerdings die Vorteile. Ob Sie bereits so weit sind, erfahren Sie, wenn Sie sich ein Angebot machen lassen und den Preis mit Ihrem Nutzen vergleichen.

Wie JSON hilft, Mensch und Maschine zu verbinden

Sind Sie in der Lage, die einzelnen Akteure in Ihrer Firma miteinander zu vernetzen? Die Mitarbeiter mit den Datenbanken? Die Maschinen mit den Mitarbeitern? Die Datenbanken mit den Maschinen?

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Ein Datenaustauschformat

JSON ist ein Datenaustauschformat. Es ermöglicht, Daten und ihre Struktur darzustellen. Dabei unterstützt JSON folgende Primitiven:

  • Text-Felder
  • Numerische Felder
  • Wahrheitswerte (wahr/falsch)
  • Listen von Werten
  • Objekte, welche wiederum Werte in ihren Attributen (=Eigenschaften) haben.

Die Datenbank mit JSON ansprechen

Datenbanken, die eine JSON-Schnittstelle haben, auch Web-API genannt, erlauben es, auf die Daten in der Datenbank zuzugreifen. Das ermöglicht folgende Anwendungsfälle:

Mensch-Maschine-Kommunikation: Die Mitarbeiter mit JSON ansprechen

Die Mitarbeiter, die PCs und Tablets nutzen, bedienen normalerweise eine App oder ein Programm.

Mithilfe einer Web-API kann die App oder das Programm per JSON auf Ihren Datenbestand zugreifen. Dazu benötigen Sie auf die Datenbank abgestimmte Apps bzw. Programme, die über JSON mit der Datenbank sprechen.

Maschine-Maschine-Kommunikation: Die Maschinen mit JSON ansprechen

Maschinen müssen die Daten nicht erst grafisch darstellen. Sie können die Daten direkt weiterverarbeiten.

Rüsten Sie Ihre Maschinen mit einer JSON-Schnittstelle aus, um zu ermöglichen, dass Menschen oder die Datenbank selbst Befehle an die Maschinen weitergeben oder Messwerte auslesen können.

Anwendungsbeispiel: LED-Wand

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Die LED-Wände in der Oberlausitz sind ein Beispiel für solche vernetzten Systeme:

  • Eine Datenbank verwaltet eine Liste von Standorten, sowie den Anzeigen, die je Standort laufen
  • Die Menschen (Nutzer) stellen neue Anzeigen in die Datenbank ein
  • Die LED-Wände werden mit einer Launix Videobox angesteuert und laden per JSON die Anzeigen herunter, die sie demnächst abspielen sollen

Wie ziehen Daten um?

Sie stellen auf eine andere Software um, wollen aber die Daten aus der alten Software behalten? Dann machen Sie den Daten-Umzugs-Check!

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Exportieren der Daten

Zuallererst müssen Sie die Daten aus der alten Software herausbekommen.

  • Haben Sie vorher Ihre Daten in Excel oder Access verarbeitet, reicht ein Export als XML oder CSV.
  • Haben Sie eine Datenbank-basierte Anwendung (z.B. mit Web-Oberfläche) genutzt, sind SQL, besser aber XML, notfalls CSV das Exportformat der Wahl.
  • Nutzen Sie sonstige Windows-Programme, müssen Sie Glück haben: Bietet das Programm eine Export-Funktion? Wenn nicht, bleibt noch die Möglichkeit, die Programm-interne Datenbank auszulesen oder das intern verwendete Datenformat zu entschlüsseln. Doch auch da keine Bange – bestimmt findet sich ein Weg.

Importieren in die neue Software

Der Import in eine neue Software gestaltet sich kniffeliger. Die neue Software bietet idealerweise schon fertige Import-Funktionen an. Allerdings besteht die Gefahr, dass Ihre exportierten Daten nicht in dem Format sind, die Ihr neues Programm braucht. So ist XML nicht gleich XML. XML hat tausende Dialekte und um die exportierten Daten wirklich nutzen zu können, benötigen Sie ein Konvertierungsprogramm. Dieses lässt sich auch, falls nicht vorhanden, für den einmaligen Gebrauch programmieren.

Idealerweise bietet Ihre neue Software eine Web-API an, die die Einschleusung neuer Daten erlaubt, so beispielsweise bei Drupal-basierten Systemen. Auch Datenbank-basierte Systeme können einfach gefüllt werden, da Sie ja Zugriff auf die Datenbank haben. Hier hilft jeweils ein für den einmaligen Gebrauch entwickeltes Importprogramm.

IT-Know How von Launix

Haben Sie vor, zu migrieren oder haben Probleme mit geschäftskritischen Daten? Kontaktieren Sie uns! Sind Sie stattdessen an weiteren interessanten Artikeln interessiert, tragen Sie sich in den Beitrags-Verteiler von Launix ein!

Warum man Briefe und Rechnungen nicht mit Word schreiben sollte

Briefe und Rechnungen sind offizielle Dokumente. Sie sind im Gegensatz zur E-Mail für den Ausdruck auf Papier gedacht. Gerade bei Rechnungen besteht immer noch die Pflicht, diese physisch vorzeigbar vorzuhalten.
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Word ist für den Bildschirm optimiert

Als MS Word auf den Markt kam, war es eine Sensation. Das erste mal sah man den Text, den man schreibt, auch genau so, wie man ihn auch ausdrucken würde. Doch der Fokus von Word liegt ganz deutlich an der leichten Bearbeitbarkeit der Dokumente. Es wird in gestalterischen Elementen wie z.B. Boxen, Fußzeilen, Grafiken gedacht, nicht aber in semantischen Einheiten wie Adresszeile oder Brief-Sichtfenster-Bereich.

Betrachtet ein Typograf ein ausgedrucktes Word-Dokument, werden ihm sofort zahlreiche Unschönheiten auffallen, insbesondere bei den Wort-Abständen, die bei Word ja für die Bildschirmanzeige optimiert sind. Das liegt daran, dass Word die Wörter nicht mehr verschieben darf, da dies das Layout zerstören würde. Stattdessen wird das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, 1:1 ausgedruckt.

Word-Dokumente sehen überall anders aus

Hat der Betrachter nicht alle Schriftarten installiert? Oder öffnet er gar das Dokument mit einem anderen Betrachter-Programm wie z.B. LibreOffice? Oder benutzt er eine neuere Word-Version? Schon sind Elemente verschoben oder ganz verschwunden, Schriften sehen anders aus, bereits formatierte Absätze ragen erneut über die Seite hinaus usw.

Verschickte Word-Dokumente sind veränderbar

Machen Sie nie den Fehler, Rechnungen als .docx-Dateien zu versenden! Der Empfänger kann diese beliebig bearbeiten und zu seinen Gunsten drehen und wenden. Im Zweifelsfall haben Sie das Nachsehen. PDF-Dateien kann man zwar auch manipulieren, jedoch ist dies deutlich schwerer und fällt anhand der einzigartigen Schriftarten und Abstände immer auf.

Textsatz und PDF-Erstellung sind der Ausweg

Das PDF-Format ist für den Druck optimiert. Der PDF-Standard gibt aufs kleinste Detail vor, wie Schriften auszusehen haben, wie sie positioniert sein sollen, welchen Abstand die Wörter und Buchstaben voneinander haben.

Um professionell aussehende PDF-Dokumente zu erstellen, empfehlen wir ein gutes Textsatz-Programm. Textsatz ist die Kunst, Wörter und Buchstaben im richtigen Abstand auf dem Papier anzuordnen. Textsatz arbeitet dabei mit gewissen Regeln, beispielsweise bei wieviel Wörtern auf einer Zeile umgebrochen wird und wie weit anschließend die Wörter auseinander gerückt werden, damit es besser zu lesen ist.

Da Textsatz eine Wissenschaft für sich ist, haben wir die Thematik auf den häufigsten Anwendungsfall, nämlich dem Briefe-Schreiben, für Sie aufbereitet und einfach bedienbar gemacht.

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Kunden gewinnen mit Landing Pages

Werbung ist vielgestaltig. Heute soll es um eine sehr bewährte Art der Online-Werbung gehen: Den Landing Pages.

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Gekaufte Besucher

Besucher von Landing Pages sind üblicherweise eingekaufte Besucher. Niemand im Netz wird bereit sein, eine Seite, die lediglich Ihre Produkte verkauft, zu teilen.

Stattdessen holt man die Besucher über bezahlte Werbung, meist die Adwords-Werbung, die Interessenten von der Google-Suche ab. Dabei gibt man ein Gebot pro Klick ab und Google entscheidet, ob Ihre Anzeige in den Suchergebnissen aufgelistet wird.

Reduzierter Informationsgehalt

Landing Pages sind keine vollen Webseiten. Sie enthalten keine Anfahrtskizze, kein „Über uns“, sie fokussieren sich lediglich auf die Verkaufshandlung: die Konversion. Dies ist notwendig, denn eingekaufte Webseitenbesucher sind teuer und müssen in Umsatz umgewandelt werden. Auch werden gekaufte Besucher die Seite nicht von allein wiederfinden. Eine Markenbildung ist also nicht das vordergründige Ziel einer LP, sondern der reine Abverkauf einer Ware oder Dienstleistung.

Variante 1: Kontaktformular-LP

Reine Kontaktformular-Seiten sind insbesondere bei anvisierten Industrie- und Gewerbekunden beliebt. Der Landing Page-Besucher sieht lediglich, um welches Produkt oder Dienstleistung es geht und wird aufgefordert, seine Kontaktdaten in einem Formular zu hinterlegen, um anschließend ein Angebot zu erhalten.

Variante 2: Video-LP

Video-Landing Pages arbeiten multimedialer. Sie zeigen dem Besucher ein Erklärvideo, das den Zuschauer von der Dienstleistung überzeugen soll. Ab einer bestimmten Stelle im Video wird der Besucher durch das Einblenden eines Buttons oder Formulars zum Kauf ermuntert. Durch die multimediale Wirkung von Videos, sind Video-LPs erfolgreicher als reine Kontaktformulare. Man hat im Video wesentlich mehr Überzeugungsmöglichkeiten, als dies mit einem kurzen Text bzw. Bild beim reinen Kontaktformular möglich ist.

Variante 3: Story-LP

Ähnlich dem Video kann man auch mit reinen Text- und Bilderseiten Besucher von einem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugen. Dabei wird die sogenannte „Parallax Scrolling“-Technik eingesetzt, die dem Besucher Informationen Scheibchenweise zukommen lässt und somit den Verstehen-Prozess Ihres Produktes fördert. Sehen Sie sich doch einfach dieses eindrucksvolle Beispiel an.

10 Gründe, warum Ihre Mitarbeiter eine neue Software wollen

Manchmal geht der Wunsch, eine Software einzuführen, gar nicht von der Leitungsebene aus, sondern kommt von unten. Folgende 10 Gründe könnten dafür sprechen, warum Ihre Mitarbeiter eine neue Software wünschen:

01: Keine Software vorhanden

Die händischen Arbeitsprozesse können beispielsweise zu umständlich sein, es können schnell Dinge vergessen werden und Kommunikation untereinander über Prozesse ist aufwendig. Die Mitarbeiter wünschen sich IT-Unterstützung, um besser arbeiten zu können.

02: Alte Software kann nicht alle Daten abbilden

Eine Standardsoftware gibt meistens die Felder vor, die je Datensatz erlaubt sind. Das kann zu Problemen führen, wenn Daten abgebildet werden sollen, die nicht im Schema vorhergesehen sind. Dazu gehören beispielsweise komplexere Lebenspartnerschafts-Modelle in Personen-Datenbanken, oder Sonderwünsche eines Kunden bei Angebots-Datenbanken.

03: Alte Software ist aufwendig zu bedienen

Werden neue Mitarbeiter eingeführt, müssen diese sich erst einmal in die Arbeitsweise in Ihrer Firma eingliedern. Setzen Sie zusätzlich noch eine Software ein, die komplexe Menüstrukturen und undurchsichtige Abläufe vorschreibt, ist der Frust groß. Am besten macht sich das bei Excel-Sheets bemerkbar, bei denen man durch eine falsche Eingabe das Blatt zerstört.

04: Alte Software schränkt zu sehr ein

Haben sich Ihre Prozesse gewandelt? Tragen die Mitarbeiter gar nicht mehr alle Daten in die Software ein, weil es nicht geht? Oder tragen sie zu viele Daten in die Notiz-Spalte ein, die sie eigentlich maschinell auswerten wöllten?

05: Plattform unpassend

Inzwischen ist MS Windows nicht mehr die einzige Plattform. Gerade wenn Ihre Mitarbeiter mobil unterwegs sind, werden Ihre Mitarbeiter keinen Windows 10-PC mehr mit sich führen, sondern eher ein Smartphone oder Tablet mit Android oder iOS. Doch auch auf dem PC-Markt gerät Windows ins Wanken, betrachtet man die vielen Web-basierten Anwendungen. Manchmal wünschen sich jedenfalls Ihre Mitarbeiter einfach, die Datenbank auf Reisen mitnehmen zu können.

06: Verknüpfung von Daten

Ihre Mitarbeiter schlagen gerne Daten nach und würden gerne, anstatt eine neue Suche in der Datenbank zu starten, einfach eine Verknüpfung anklicken. Vielleicht sogar eine Verknüpfung über die Software-Grenzen hinaus.

07: Neue Datenquellen

Die Prozesse in Ihrer Firma haben sich geändert, irgendwo ist eine neue Maschine aufgebaut, die Daten liefert, oder es gibt hilfreiche Datenquellen beispielsweise im Internet. Diese zusätzlichen Datenquellen anzapfen zu können, würde die Arbeit Ihrer Mitarbeiter erleichtern.

08: Umstrukturierung des Betriebs

Eine Software schreibt meist implizit Arbeitsweisen vor. Wollen Ihre Mitarbeiter aber anders arbeiten, als es die Software vorschreibt, kann eine neue Software, die die neuen Prozesse besser unterstützt, helfen.

09: Mehr verdienen

Bezahlen Sie Ihre Mitarbeiter nach Leistung, ist es in deren Interesse, effektiver zu arbeiten. Sie werden eine Software wollen, die sie in ihrer täglichen Arbeit besser unterstützt.

10: Design; Look&Feel

Auch das Auge isst mit! Blicken Ihre Mitarbeiter den ganzen Tag auf mausgraue Schaltflächen uralter Programme? Auch das kann betrüben und an Ihrer Firma zweifeln lassen. Geben Sie Ihren internen Datenverarbeitungs-Anlagen einen neuen Look!

Neue Mitarbeiter einstellen?

Sie haben ein inhabergeführtes Unternehmen und wollen so langsam wachsen? Waren die Mitarbeiter bis jetzt Handlanger, müssen nun auch verantwortungsvolle Aufgaben zwischen mehreren Personen aufgeteilt werden? Dann lesen Sie diesen Artikel.

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Einzelkämpfer im Vorteil

Kleine Unternehmen, die nur aus dem Inhaber bestehen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil: Sie haben den Überblick über alle Prozesse, alle Kunden, alle Aufträge und alle Produktionsmittel. Diesen Vorteil nutzen sie radikal aus, um beispielsweise Fahrten zu kombinieren, Termine elegant umzuschieben oder 1A Kundenservice abzuliefern.

Starrere Prozesse bei mehreren Mitarbeitern

Je mehr Beteiligte es am Wertschöpfungsprozess gibt, desto mehr Konventionen gibt es. Termine lassen sich nicht mehr flexibel umschieben, da beispielsweise der Raum schon anderweitig ausgebucht ist, der Kundenservice wird durch andere Personen als die Produkt-Entwickler durchgeführt, der eine Kundenbetreuer kennt nicht die Kunden des zweiten Betreuers und vieles mehr. Die Firma schottet sich in immer mehr Abteilungen ab, die kaum noch gemeinsames Wissen oder gemeinsame Tätigkeiten haben.

Kommunikationsproblem

Ein Gesamtwissen wiederherzustellen wird desto unmöglicher, je größer das Unternehmen ist. Auch kann das Abstimmen von Terminen mit Räumen zu einem erheblichen Kommunikationsaufwand führen. Kurzum: Es gibt ein Kommunikationsproblem. Könnte man Wissen mit weniger Aufwand weiterreichen und Entscheidungen schneller fällen, als dass X Beteiligte erst reagieren mussten, könnte man die Flexibilität, die der Einzelkämpfer einst hatte, zurückgewinnen.

Wie löst man das Problem

Ein Ansatz der Problemlösung liegt im Coaching. Mitarbeiter können antrainiert werden, bestimmte Dinge zu kommunizieren. Es können Konventionen eingeführt werden, die die Abstimmung untereinander nach festen Regeln organisieren.

Ein anderer Ansatz ist der Einsatz von Datenbanken und Software. In einer Datenbank kann das gesamte Firmenwissen über Lieferanten, Kunden, Aufträge, Projekte, einzuhaltenden Vertragsklauseln und vielem mehr abgelegt werden. Durch Suchmasken bewahrt man Nutzer davor, sämtliches Wissen lernen zu müssen und gibt ihnen eine Möglichkeit, lediglich das für sie relevante Wissen herauszufiltern. Kundenbetreuer können plötzlich auf Fragen antworten, die sie selbst nicht beantworten können, deren Antwort aber in einem Expertensystem hinterlegt ist.

Planen und Abstimmen durch Software

Noch interessanter wird es bei der Planung und Abstimmung. Während man bei der Mensch-zu-Mensch-Kommunikation noch auf alle Beteiligten warten musste, bis einer Verlegung z.B. des Seminarraums zugestimmt wurde, kann eine Software diese Verlegung nach festen Regeln sofort genehmigen oder ablehnen. Den Beteiligten wird lediglich 1 Minute vor Seminarbeginn der genaue Ort ihres Treffens mitgeteilt. Von dem Umherschieben der Räume haben sie nichts gemerkt und dadurch wichtige Zeit gespart.

Fazit

Einige Organisationsprobleme können Sie durch Coaching lösen. Doch jeden neuen Mitarbeiter zusätzlich zu coachen, ist auch aufwendig. Denken Sie stattdessen über einen Softwareeinsatz nach, der Ihnen Zeit spart, Wissen untereinander teilt, Wissen filtert und die Flexibilität zurückgibt.

Launix gibt PLZ-Datenbank frei

Kennen Sie das? Sie vermissen bei Postleitzahlen die Umkreissuche – gerade in Gegenden wie der Oberlausitz funktioniert eine einfache Suche nach der Stadt nicht, sondern man muss in die Fläche suchen.
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Postleitzahlen und die Bundesländer

Bundesland Anzahl Postleitzahlen
Baden-Württemberg 1200
Bayern 2069
Berlin 191
Brandenburg 221
Bremen 40
Hamburg 101
Hessen 542
Mecklenburg-Vorpommern 190
Niedersachsen 821
Nordrhein-Westfalen 864
Rheinland-Pfalz 659
Saarland 69
Sachsen 399
Sachsen-Anhalt 214
Schleswig-Holstein 443
Thüringen 224

Deutsche Postleitzahlen mit Geodaten verknüpft

Verknüpft man die Postleitzahlen zusätzlich mit den Geokoordinaten Lon und Lat, kann man einen konkreten Punkt auf der Deutschlandkarte einzeichnen, wo sich diese PLZ befindet. Lon bezeichnet dabei die Longitude, den Längengrad, während Lat die Latidude, der Breitengrad ist. Der Abstand zwischen zwei Breitengraden beträgt 111,3 km, während der Abstand zweier Längengrade variiert. Orte am Äquator sind 111.3 km je Grad entfernt, am Nord- und Südpol beträgt der Abstand dagegen 0 km je Grad. Die genaue Entfernung zweier Längengrade beträgt 111.3 km * cos(Lat).

Mit diesem Wissen kann man die Entfernung zweier Geokoordinaten berechnen, nämlich nach dem Satz des Pythagoras √(x²+y²), wobei x die Entfernung entlang der Längengrade in km und y die Entfernung entlang der Breitengrade in km ist. Weiß man nun zwei PLZ, so kann man in der Datenbank ihre Geoposition nachschlagen und daraufhin die Entfernung berechnen.

PLZ Gemeinde Stadtteil Bundesland Lon Lat
02708 Löbau Rosenbach bei Löbau, Lawalde, Obercunnersdorf bei … Sachsen 14.6697479487381 51.09043191711079
02727 Neugersdorf Neugersdorf, Sachsen Sachsen 14.612798599227 50.9740627941025
02730 Ebersbach Ebersbach / Sachsen Sachsen 14.6114148308632 51.0138119490906
02733 Cunewalde Cunewalde Sachsen 14.5281582649865 51.0993958694855
02736 Oppach Beiersdorf bei Löbau, Eichen, Oppach Sachsen 14.5169828987071 51.06631832719129

Download der Datenbank

Die komplette Datenbank können Sie sich als MySQL-Dump herunterladen: http://launix.de/ablage/PLZ.sql

Die Daten sind gemeinfrei. Sollten Sie mit den Rohdaten nicht viel anfangen können, wollen aber trotzdem Funktionen wie die Umkreissuche nutzen, kontaktieren Sie uns.

Live-Demo

Wollen Sie die Deutschlandkarte live in Aktion sehen, klicken Sie auf diesen Link.

Idee: Möbelkonfigurator – der Online Shop für Möbel

Was halten Sie von folgendem Online Shop: ein Nutzer gibt zuerst die Umrisse seines Zimmers an. Er legt fest, wo sich Türen und Fenster befinden und welche Möbel sich bereits im Zimmer befinden. Er gibt für seine Möbel die Abmaße ein und sieht anschließend sein Zimmer schemenhaft in einer 3D-Ansicht.

Anschließend kann er wie gewohnt im Online Shop nach neuen Möbeln suchen. Hat er einen Favoriten gefunden, lässt sich das Möbelstück probeweise im virtuellen Zimmer aufstellen, farblich anpassen und anordnen. Gefällt ihm die Konfiguration, kann er es wie gewohnt in seinen Einkaufswagen stecken und weitersurfen.

Will der Kunde später einmal neue Möbel kaufen, kann er sein altes Zimmer wieder aufrufen und neue Möbel dazustellen. Will er umziehen, legt er einfach die Zimmer seiner neuen Wohnung anlegen und sieht sofort, welche Möbel er dazukaufen muss.

Vorstellungskraft

Ein Vorteil der Möbelhäuser gegenüber den Online-Shops ist, dass man die Möbel live sehen kann in ihrer Echtgröße, was die Vorstellungskraft beflügelt. Unsichere Käufer werden nicht online kaufen, wenn sie nicht wissen, ob das neue Möbelstück passen wird. Überzeugen Sie Ihre Kunden mit einer 3D-Darstellung, die der Kunde selbst erstellen darf.

Kundenbindung

Kunden werden sich mit dem Konfigurator identifizieren. Sie haben Arbeit investiert, ihre Wohnung zu modellieren. Außerdem werden sie beim nächsten Möbelkauf wieder den Konfigurator nutzen.

Umsetzbarkeit

Den Konfigurator an sich zu programmieren, ist bei einem erfahrenen Team kein Problem. Das Team müsste sich mit JavaScript und WebGL auskennen, sowie bereits mit Online-Shop-Systemen gearbeitet haben. Problematischer sind die 3D-Daten der Möbel. Solange die Hersteller nicht auf den Zug aufspringen und maßstabsgerechte Daten anliefern, wird man die Möbelstücke wohl als Kisten darstellen müssen.

Umsetzung

Für die Umsetzung gäbe es zwei Möglichkeiten:

Entweder ein einzelner Online-Shop lässt diesen Konfigurator für sich entwickeln und wird damit zum Marktführer im Online-Möbelgeschäft. Neben den Entwicklungskosten für den Konfigurator sollte noch ein üppiges Marketing-Budget eingeplant werden.

Oder der Konfigurator wird als Shop-unabhängige Website geführt, die die 3D-Daten aller angebundenen Online-Shops einbinden kann. Der Nutzer kann sich seine Wohnung aus Möbeln von mehreren Shops zusammenstellen und die Möbel anschließend auf deren Seiten kaufen.

Kennen Sie Entscheider von Möbelfirmen, Innenarchitekten oder Inhaber von Möbel-Online-Shops? Dann teilen Sie diesen Artikel!

Wann ist eine Software zurechenbar?

In diesem Artikel geht es vor allem um Software in kritischen Bereichen. Die Daten in einer Kauf-Transaktionsdatenbank sollten beispielsweise nachträglich nicht mehr veränderbar sein.

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Nachvollziehbarer Ereignisverlauf

In vielen Fällen ist es wichtig, nicht nur den Momentanzustand in einer Software abzufragen, sondern auch die Vergangenheit. Stellen Sie sich vor, ein Straftäter veröffentlicht Kinderpornografie auf einem sozialen Netzwerk. Anschließend löscht er die Beiträge wieder, man will ihm die Tat aber trotzdem nachweisen.

Grundsatz hier ist: Was geschehen ist, ist geschehen und darf nicht mehr vergessen werden. Eine Umsetzungsmöglichkeit dafür ist der sogenannte Event-Log, eine Liste aller Vorkommnisse, aus der man den aktuellen Zustand rekonstruieren kann. Man mag zuerst vor dem Gedanken, alles zu speichern, zurückschrecken. Doch in der Regel reicht eine einzige moderne Festplatte für 99% der Fälle aus. Um die restlichen 1% hat sich eine Industrie gebildet, die nur darauf wartet, Sie mit wachsendem Speicherplatz zu bedienen.

Beweisbarkeit von Nutzeraktionen

Will man nicht nur den Verlauf der Dinge nachweisen, sondern auch beweisen, dass eine Handlung durch eine ganz bestimmte Person durchgeführt wurde, muss man etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Zum Einsatz kommen hier kryptografische Schlüssel. Jeder Benutzer des Systems hat einen kryptografischen Schlüssel, mit dem er jede Aktion unterschreiben muss. Anschließend kann man zweifelsfrei nachweisen, dass eine Handlung von einer bestimmten Person genehmigt wurde.

Beispiel: die Währung Bitcoin

Ein Musterbeispiel für ein zurechenbares System ist die digitale Währung Bitcoin. In einer Ketten-ähnlichen Datenstruktur wird abgespeichert, wer an wen Geld überweist. Jede Transaktion muss von dem unterschrieben werden, dem das Geld vor der Transaktion gehört haben soll. Außerdem bestätigt jede Überweisung die vergangenen Überweisungen, sodass Manipulationen der Vergangenheit niemals unerkannt bleiben können. Durch dieses ausgeklügelte System kann eine Währung existieren, die von keiner Zentralbank manipuliert oder kontrolliert werden kann oder muss.

Unsere Lösung

Wollen Sie Datenbanken, in denen selbst böswillige Mitarbeiter nichts wirklich löschen können? In denen jeder Schritt nachvollziehbar ist? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!