Warum untersteht SAP den US-Exportbestimmungen

Bei der Prüfung, ob der Einsatz der SAP HANA für unsere Produkte interessant ist, sind wir auf eine interessante Geschichte gestoßen: Mit der Verwendung von SAP-Software muss man den US-Exportbestimmungen für Software zustimmen.

SAP selbst nimmt auf dieser Seite dazu Stellung. Wikipedia schreibt zwar, dass SAP ein deutsches Software-Unternehmen ist, doch US-Behörden scheinen ihre Aufgabe sehr global wahrzunehmen.

Hintergrund der Geschichte ist, dass sich die USA die Verbreitung von Hochtechnologie in Schurkenstaaten eindämmen wollen. Um umfassend zu gewährleisten, dass Staaten wie Kuba oder Nordkorea keine Software-Lizenzen bekommen, müssen sämtliche Teilnehmer der weltweiten Wirtschaft Rechenschaft darüber ablegen, wer wie wo mit Software versorgt wird. So auch SAP.

Dadurch soll verhindert werden, dass zum Beispiel dubiose Exporteure Software einkaufen und dann nach Nordkorea schmuggeln.

Fraglich ist nur, ob es aus deutscher Sicht angebracht ist, die USA als Weltpolizei engagiert, oder ob es nicht eher Aufgabe der UN ist, derartige Handelsbeschränkungen zu überwachen. Immerhin wird die USA nur in einem kleinen Teil der Welt als der uneingeschränkt gute Staat angesehen.

So weit meine Meinung. Es muss jeder selbst entscheiden, ob er sich beim Einsatz von Software den US-Gesetzen anschließt oder ob man sich eher einen lokalen Software-Zulieferer sucht.

8 Gründe, Daten stärker zu strukturieren

Daten strukturieren

Daten strukturieren, darunter versteht man, diese in einem Schema zu bringen. Das heißt konkret, dass alle Daten, die ähnliche Aussagen treffen, gleich geformt sind. Damit spielt nicht mehr nur der Inhalt, sondern auch der Aufbau eine Rolle.
Strukturierte Daten in Tabellenform
Folgend 8 Gründe gibt es, mit Strukturierten Daten (Datenbanken) anstatt mit unstrukturierten Daten (Dokumente) zu arbeiten: „8 Gründe, Daten stärker zu strukturieren“ weiterlesen

Welche Software brauchen Unternehmen und Selbstständige?

Ob in der Gründungsphase oder bei der Umstrukturierung oder Modernisierung – die Frage, welche Software im Unternehmen eingesetzt verwendet werden muss, um vernünftig arbeiten zu können, ist essenziell für effiziente Prozesse im Unternehmen. Dieser Beitrag soll praktische Tipps geben, wie man sich im eigenen Unternehmen eine kleine IT aufbaut, mit der man seine alltäglichen Aufgaben effizient erledigen kann. „Welche Software brauchen Unternehmen und Selbstständige?“ weiterlesen

Verkauf im 21. Jahrhundert

Traditionelle Marketer lernen das Verkaufen nach dem AIDA-Modell. Dieses Modell geht davon aus, dass die Zeit des Kunden kostbar ist und somit wird sofort mit einer kurzen Einleitung ins Thema gesprungen (Attention). Es folgt die Prüfung, ob der Kunde interessiert ist (Interest), um so wenig Zeit wie möglich mit Kunden zu verschwenden, die das Produkt gar nicht haben wollen. Als nächster Schritt, wo schon mehr Energie hineingesteckt wird, ist das Erwecken des Verlangens (Desire) beim Kunden. Den größten Teil des Kundengesprächs macht aber der Abschluss (Action) aus. „Verkauf im 21. Jahrhundert“ weiterlesen

Wie die Softwareentwicklung in der OpenSource-Szene funktioniert (Projektmanagement)

Proprietär oder OpenSource?

Neben kommerzieller proprietärer Software wie dem Betriebssystem und der Office-Suite von Microsoft oder der Adobe-Produktfamilie gibt es inzwischen eine Reihe von weit verbreiteter OpenSource-Software wie zum Beispiel den Linux-Kernel, Open-/Libreoffice, Inkskape, WordPress, MySQL, Apache und viele mehr. Gemeinsam haben diese Projekte, dass der Quellcode unter einer freien Lizenz stehen. Eine freie Lizenz ist eine Lizenz, die es Dritten erlaubt, den Code zu beliebigen Zwecken zu verwenden und somit zum Beispiel das Projekt weiterzuentwickeln oder Einzelheiten anzupassen. Strengere Lizenzen wie die GPL erzwingen sogar, dass nach einer Anpassung der Code offen bleiben muss, also alle Verbesserungen den Benutzern der Software bereitgestellt werden müssen. Für den Anwender hat das den Vorteil, dass eine Software nicht „eingestellt“ werden kann, sondern er notfalls die Software weiterpflegen kann. Ebenfalls macht man sich damit von einztelnen Herstellern unabhängig und kann Support von beliebigen Firmen, wie zum Beispiel bei der Softwareschmiede Launix kaufen. „Wie die Softwareentwicklung in der OpenSource-Szene funktioniert (Projektmanagement)“ weiterlesen